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Spendenaufruf

Bolivienaktion 2021

"Solidarität bewegt!"

Jetzt Sponsor*innen suchen und dann

Radfahren, Laufen, Inlinern usw.

für Kinder und Jugendliche in Bolivien

Die Benefizaktion zugunsten der Bolivienpartnerschaft
geht in die zweite Runde, denn leider hat sich die Situation
noch nicht entspannt. Viele Hilfsprojekte in Bolivien stehen
vor dem (finanziellen) Aus.

Sportlich und aktiv könnt Ihr Euch auch in diesem Jahr für 2.000 junge Menschen in Bolivien einsetzen. Macht mit bei unserer Benefizaktion für Bolivien - als Einzelperson oder als Familie oder als Gruppe!


Und so geht’s:

1. Ihr überlegt Euch vor Ort eine mögliche Strecke, die in Frage kommt. (Wenn die Aktion als Gruppe organisiert wird, können Stationen zu Bolivien, der Partnerschaft, Spiritualität etc. eingebaut werden.)

2. Ihr überlegt Euch einen passenden Zeitraum. 

3. Meldet Eure Maßnahme an. Mit der Anmeldung werdet Ihr Teil der großen Solidaritätsaktion.

4. Die Teilnehmer*innen suchen sich Sponsor*innen, die für jeden zurückgelegten Kilometer einen Betrag spenden. So hilft jeder Kilometer bolivianischen Kindern und Jugendlichen.

5. Ihr führt die Aktion durch und sammelt die Spenden ein, dann überweist Ihr den Betrag auf das Spendenkonto.

Nähere Infos: https://bdkj-trier.de/bolivienpartnerschaft/solidaritaet-bewegt/

Spendenkonto VzF

Förderverein Bolivienpartnerschaft
Pax Bank Trier eG
IBAN: DE27 3706 0193 3006 9680 14
BIC: GENODED1PAX
"Solidarität bewegt"

Allgemeine Informationen (Stand: Mai 2020)

  • Zusammenbruch des Altkleidermarktes

    Die Durchführung der für dieses Frühjahr geplanten Boliviensammlungen war aufgrund der Auflagen de facto nicht möglich.

    Hinzu kommt nun, dass der Markt für Alttextilien zusammengebrochen ist: Grenzen sind geschlossen, Transportwege unterbrochen, Läden und Verkaufsmärkte für Second Hand-Kleidung weltweit geschlossen. Zwar lagern die Sortierfirmen in begrenztem Maße Kleidung ein, doch die Corona-Krise trifft die gemeinnützigen Sammelorganisationen in einer ohnehin schon schwierigen wirtschaftlichen Lage.

    So wird aktuell dazu aufgerufen, aussortierte Kleidung zu Hause zu lagern, um das System zu entlasten.

    Die weiteren Entwicklungen sind kaum vorhersehbar. Es kann derzeit also niemand sagen, wann die Talsohle durchschritten ist und ab wann die Nachfrage nach Gebrauchtkleidung wieder steigen wird.

    Wir gehen optimistisch davon aus, dass die für Herbst geplanten Boliviensammlungen im Saarland wieder durchgeführt werden können.

  • Die Situation unserer Partner*innen in der Corona-Krise

    Die globale Corona-Pandemie kam bereits in einem frühen Stadium nach Bolivien, und schon ab Mitte März wurden z.T. drastische Maßnahmen von der Regierung erlassen.

    Die Außengrenzen und inländischen Bundeslandgrenze wurden geschlossen, der internationale Flugverkehr eingestellt, Schulen, Kitas und Landschulinternate geschlossen, landesweite Ausgangsbeschränkungen verhängt. Das Gesundheitssystem ist unzureichend auf eine solche Situation vorbereitet.

    Derzeit schießen die Fallzahlen in Bolivien rapide in die Höhe. Besonders betroffen sind die Departamentos La Paz und Santa Cruz. Die Folgen der Krise bekommen die Armen und schon vorher Benachteiligten zu spüren, z.B. Kinder und Jugendliche auf dem Land, Menschen mit Beeinträchtigungen und der gesamte informelle Sektor.

    Nachfolgend einige akutelle Informationen unserer Partnerorganisationen:

  • Stiftung "Solidarität und Freundschaft Chuquisaca-Trier"

    Die 23 Einrichtungen der Stiftung sind alle geschlossen. Die Kinder und Jugendlichen befinden sich zu Hause in ihren Dörfern.

    An digitalen Unterricht, wie bei uns, ist nicht zu denken. Die Versorgungslage in den weit entlegenen Gebieten Chuquisacas ist zum Teil katastrophal. Die Mitarbeiter*innen arbeiten, soweit möglich, im Homeoffice. Alle Löhne und Gehälter werden weiter gezahlt.

    Die Stiftung hat einen Krisenplan aufgestellt, um die Folgen für die besonders betroffene ländliche Bevölkerung abzumildern. So werden Lebensmittelpakete und Hygieneartikel für bedürftige Familien in 20 ländlichen Pfarreien zur Verfügung gestellt. Dabei werden Menschen mit Beeinträchtigungen und ihre Familien besonders bedacht.

    Jugendliche, die sich normalerweise in Projekten der Stiftung engagieren, sind wichtige Schlüsselpersonen bei der Aufklärung der ländlichen Bevölkerung in Sachen Corona. Die Mitarbeiter*innen der Stiftung erarbeiten in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen anschauliche Kurzvideos in einfacher Sprache oder sogar eigens produzierte Songs, die teilweise auch in Quechua übersetzt werden. So wird die Kampagne "Ich schütze meine Familie" maßgeblich von der Jugend im Erzbistum Sucre unterstützt.

  • PJV (Nationale Jugend- und Berufungspastoral)

    Ähnlich wie bei der Stiftung spielen auch die Jugendlichen der Jugendpastoral in Bezug auf die Aufklärungsarbeit eine entscheidende Rolle - in dem Fall sogar landesweit. So tragen sie z. B. maßgeblich die digitale Kampagne "Bleib' zuhause". Die Kommunikation mit den Jugendgruppen auf lokaler und auf diözesaner Ebene läuft fast ausschließlich über die digitalen Netzwerke.

    Auch die bolivianische Bischofskonferenz nutzt die Vernetzung der Jugendlichen und verbreitet darüber Angebot für Online-Messen und Gebetsaufrufe. In den Beiträgen der Jugendlichen geht es um den Schutz des Lebens, um Verbundenheit und Solidarität in der Krise und darum, sich in der Krise auf das Wesentliche und den Glauben zu konzentrieren. Dabei orientieren sie sich am päpstlichen Dokument "Christus vivit", nachsynodales Apostolisches Schreiben von Papst Franziskus vom März 2019 an die jungen Menschen und an das ganze Volk Gottes.