Ausschuss des PGR Rheinbrohl:

"Spiritualität"

  • Die Kirche bleibt im Dorf: Vielfältige ehrenamtliche Angebote für 2019 geplant!

    Der im Jahr 2017 neugegründete Ausschuss "Spiritualität" des Pfarrgemeinderates Rheinbrohl hat sich kürzlich getroffen, um zu überlegen, welche Angebote man im Jahr 2019 auf die Beine stellen möchte. Hierbei handelt es sich um vielfältige Veranstaltungen, welche von Ehrenamtlichen aus der Gemeinde organisiert werden. Man möchte hiermit das bestehende kirchliche Angebot ergänzen, um Kirche auf die unterschiedlichsten Arten erlebbar zu machen.

    Das Jahresprogramm beginnt mit einer Waldwanderung mit dem Förster als Kreuzweg in der Fastenzeit. Ebenfalls in der Fastenzeit wird es wieder eine Frühschicht und das traditionelle Pessachmahl geben. Auch die im letzten Jahr wiederbelebten Kartage sollen weiterhin angeboten werden.

    Ebenfalls wird das seit vielen Jahren stattfindende und etablierte Pilgern zum Grab des Apostels St. Matthias nach Trier ab diesem Jahr vom Ausschuss "Spiritualität" angeboten.

    Im Oktober wird es mit einem Segeltörn auf dem Ijsselmeer ein neues Angebot speziell für Familien geben.

    Ebenfalls im Herbst wird ein offenes Singen von Kirchenliedern in der Pfarrkirche angeboten.

    Zusätzlich wird in Zusammenarbeit mit der kfd mit einem thematischen Filmabend noch ein Angebot für Frauen auf die Beine gestellt.

    Abgerundet wird das Programm für 2019 mit einem Abendgebet im Advent.

    Die Ausschussmitglieder würden sich über ein reges Interesse an den Angeboten freuen und stehen bei Rückfragen gerne zur Verfügung. Dies sind Gemeindereferentin Regine Wald, Verena Dannenberg, Ute Kruft, Angela Kurtscheid, Steffi Wierschem, Günter Gauer, Stephan Kossmann, Oliver Müller und Jörg Stopperich (Tel. 0 26 35 / 90 88 90).

  • Ehrenamtliche möchten Kirche lebendig halten! - Vielfältige Angebote für 2018 geplant!

    Der in diesem Jahr neugegründete Ausschuss "Spiritualität" des Pfarrgemeinderates Rheinbrohl hat sich kürzlich getroffen, um zu überlegen, welche Angebote man im Jahr 2018 auf die Beine stellen möchte. Hierbei handelt es sich um vielfältige Veranstaltungen, welche von Ehrenamtlichen aus der Gemeinde organisiert werden. Wir möchten hiermit das bestehende kirchliche Angebot ergänzen, um Kirche auf die unterschiedlichsten Arten erlebbar zu machen.

    In diesem Jahr wurde so bereits eine Weinprobe zum Leben und Brauchtum des heiligen Martin mit Kalle Grundmann durchgeführt.

    Die in diesem Jahr veranstalteten Frühschichten in der Fastenzeit und Abendgebete im Advent werden auch im Jahr 2018 wieder angeboten.
    Darüber hinaus werden auch die viele Jahre durchgeführten Kartage für Jugendliche und junge Erwachsene im Jahr 2018 wiederbelebt und neu angeboten.
    Ebenfalls angeboten wird in der Karwoche in Zusammenarbeit mit Gemeindereferentin Regina Schmitz ein traditionelles Pessachmahl.
    Eine spirituelle Waldwanderung mit dem Förster soll den Glauben in der Natur erfahrbar machen.
    Im Herbst wird es dann einen thematischen Filmabend als Angebot speziell für Frauen geben. Abgerundet wird das Programm für 2018 mit einem Familienwochenende im Advent.

    Die Ausschussmitglieder würden sich über ein reges Interesse an den Angeboten freuen und stehen bei Rückfragen gerne zur Verfügung:
    Gemeindereferentin Regine Wald, Verena Dannenberg, Ute Kruft, Angela Kurtscheid, Steffi Wierschem, Günter Gauer, Stephan Kossmann, Oliver Müller
    und Jörg Stopperich (Tel. 0 26 35 / 90 88 90)

aktuelle Angebote / Aktionen:

Waldwanderung als Kreuzweg in der Fastenzeit (9.3.2019) - nähere Infos: hier

Frühschicht in der Fastenzeit (26.3.2019) - nähere Infos: hier

Pessach - Abendmahl (17.4.2019) - nähere Infos: hier

Kar- und Ostertage (18.-20.4.2019) - nähere Infos: hier
 

Berichte

  • Im Abendmahlssaal (17.04.2019)

    Wie bereits im letzten Jahr versammelten sich am Mittwoch der Karwoche Interessierte in der Alten Schule in Hammerstein, um gemeinsam das nachzuerleben, was Jesus beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern gefeiert hatte. Auf Einladung des Ausschusses "Spiritualität" des Pfarrgemeinderates Rheinbrohl hatten sich vierzehn Menschen aus der Pfarreiengemeinschaft Bad Hönningen - Rheinbrohl eingefunden.

    Bevor sie in den festlich eingedeckten Saal eintraten, wurden ihnen die Hände gewaschen. Die Entzündung der Kerzen und eine weitere Handwaschung - begleitet durch Gebete - folgten. Dann lasen einige Freiwillige die Geschichte des Auszuges aus Ägypten vor. Die Teilnehmer konnten anschließend die verschiedenen Speisen (Feldsalat mit Salzwasser, Mazzen, Charoseth mit Chicorée und schließlich das Lammfleisch), immer wieder begleitet durch Gebete, verkosten. Nachdem alle gesättigt waren, wurden die Speisen abgeräumt und der dritte und schließlich der vierte Becher Wein eingeschenkt. An einigen Stellen erhielten die Teilnehmer durch Gemeindereferentin Regina Schmitz, die die Rolle des Hausvaters übernommen hatte, Hinweise, die die Verbindung des jüdischen Pessachs und unserer Gottesdienste deutlich machten.

    - Die beiden Helfern Ute Kruft und Jörg Stopperich hatten gemeinsam mit ihr auch die Feier organisiert und vorbereitet. -

    Nach dem abschließenden Segen blieben noch einige Teilnehmer, um beim Aufräumen zu helfen. Aus so manchem Munde hörten die Veranstalter den Wunsch, diese besondere Feier im nächsten Jahr zu wiederholen.

    (Regina Schmitz)

  • Kartage (29.-31.03.2018)

    Durch den Ausschuss Spiritualität des Pfarrgemeinderates Rheinbrohl wurden die Kar- und Ostertage für Jugendliche und Erwachsene wieder ins Leben gerufen!

    In Zusammenarbeit mit der KEB Rheinbrohl haben sich 25 junge Menschen aus Rheinbrohl und Umgebung wieder auf den Weg gemacht, um die drei österlichen Tage in Gemeinschaft zu verbringen.  

    "Das Leben setzt sicht durch" war das Thema der diesjährigen Kartage, die im Jugendzentrum Marienberg in Vallendar verbracht wurden. Viele Gedanken und Bilder tauchten zu dem o.g. Thema auf. So z. B.: Aus dem Getreide, das wie tot wirkt, wächst neues Leben. Im Korn ist das Leben enthalten. Oder das Bild von dem Löwenzahn, der sich durch den Asphalt drängt. Nach dem Winter kommt der Frühling, was wie tot aussieht, bekommt neue Knospen. Oder die Passionszeit, die Leidensgeschichte Jesu, derer die "Kartagler" in den Tagen gedacht haben. Sie endete so dramatisch im Tod, jedoch aber mit dem Wissen, dass Auferstehung geschieht, dass Ostern gewinnt. Das Leben hat sich in der Person Jesu durchgesetzt.  

    Neben der Auseinandersetzung mit den biblischen Geschichten fand das diesjährige Thema auch durch andere Methoden Anklang bei den Teilnehmenden. So wurde gemeinsam mittels eines Filmes das Thema diskutiert oder in einer Frühschicht persönliche Lebenskörner symbolisch in die Erde gepflanzt mit der Hoffnung, sie mögen wachsen und gedeihen. Die verschiedenen Gottesdienste in den jeweiligen Gemeinden, das gemeinsame Pessachmahl, das Hefezöpfebacken, wie die Gestaltung der persönlichen Osterkerze gehörten genauso zum Programm, wie das Gespräch und der Austausch untereinander. Auch das gemeinsame Spiel durfte auf keinen Fall fehlen. Es war eine große Freude, so viele junge Menschen als Gemeinschaft zu erleben.

    Es gilt ein besonderer Dank dem Vorbereitungsteam für das große Engagement und die Bereitschaft, die Kar- und Ostertage zu unterstützen.                                                          

  • Im Abendmahlssaal (28.03.2018)

    In der Alten Schule in Hammerstein versammelten sich am Mittwoch der Karwoche 23 Interessierte, um gemeinsam das nachzuerleben, was Jesus beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern gefeiert hatte. Auf Einladung des Ausschusses "Spiritualität" des Pfarrgemeinderates Rheinbrohl hatten sich Menschen aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft Bad Hönningen - Rheinbrohl eingefunden.

    Bevor sie in den festlich eingedeckten Saal eintraten, wurden ihnen die Hände gewaschen. Die Entzündung der Kerzen und eine weitere Handwaschung - begleitet durch Gebete - folgten. Dann lasen einige Freiwillige die Geschichte des Auszuges aus Ägypten vor. Die Teilnehmer konnten anschließend die verschiedenen Speisen (Feldsalat mit Salzwasser, Mazzen, Charoseth mit Chicorée und schließlich das Lammfleisch), immer wieder begleitet durch Gebete, verkosten. Nachdem alle gesättigt waren, wurden die Speisen abgeräumt und der dritte und schließlich der vierte Becher Wein eingeschenkt. An einigen Stellen erhielten die Teilnehmer durch Gemeindereferentin Regina Schmitz, die die Rolle des Hausvaters übernommen hatte, Hinweise, die die Verbindung des jüdischen Pessachs und unserer Messfeier deutlich machten.

    - Die beiden Helfern Ute Kruft und Jörg Stopperich hatten gemeinsam mit ihr auch die Feier organisiert und vorbereitet. -

    Nach dem abschließenden Segen blieben noch einige Teilnehmer, um beim Aufräumen zu helfen. Aus so manchem Munde hörten die Veranstalter den Wunsch, diese besondere Feier im nächsten Jahr zu wiederholen.

    (Regina Schmitz)

  • Kalle Grundmann begeistert die Menschen für den heiligen Martin (7./8.11.2017)

    Weinprobe zum Leben und Brauchtum des berühmten Heiligen im Weingut Zwick kam gut an

    In der Woche vor dem Martinstag fand an zwei Abenden eine Weinprobe zum Leben und Brauchtum des heiligen Martin von Tours im Weingut Zwick in Hammerstein statt.
    Diese außergewöhnliche Weinprobe war zugleich der Auftakt des neugegründeten Ausschusses "Spiritualität" des Pfarrgemeinderates Rheinbrohl, in welchem sich engagierte Christen zusammengefunden haben, um zukünftig spirituelle Angebote vor Ort ehrenamtlich zu organisieren.

    Für diese Auftaktveranstaltung konnte man den über die Region hinaus bekannten Theologen sowie Wein- und Kulturbotschafter Kalle Grundmann aus Koblenz gewinnen. Mit seiner authentischen und unkonventionellen Art verstand dieser es, die Zuhörer schnell für seine Ausführungen zum Leben und Wirken des heiligen Martin zu begeistern. Kein Heiliger hat an Rhein und Mosel so viele Pfarrpatronate wie er. Allein das macht ihn schon zu einem wichtigen Weinheiligen. Dass St. Martin jedoch weit mehr bedeutet als "Mantel teilen" und "Laternenumzug" wurde den Gästen schon bald klar. Insbesondere auf sein Wirken als Mönch und Bischof wurde an dem Abend immer wieder hingewiesen. Die Auswahl der einzelnen Weine folgte den verschiedenen Stationen in Martins Leben. Die Besucher waren begeistert von Kalle Grundmanns breit gefächertem Wissen zum Leben und Wirken des Heiligen sowie zu seiner Verehrung und des mit ihm verbundenen Brauchtums, gerade bei uns im Rheinland. Durch seinen lebendigen und humorvollen Vortrag zog er die Menschen in seinen Bann und vermittelte ihnen viel Neues zum heiligen Martin. Seine vinologische Reise durch St. Martins Leben war eine erfrischende Art, einen unserer bekanntesten Heiligen noch einmal ganz neu kennenzulernen.

    Der neu gegründete Ausschuss "Spiritualität" des Pfarrgemeinderates Rheinbrohl konnte sich somit keinen besseren Auftakt für seine Arbeit wünschen.