Damit Sie unsere Internetseite optimal nutzen können, setzen wir nur technisch notwendige Cookies (kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner ablegt werden). Wir sammeln keine Daten zur statistischen Auswertung. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg

DPSG

 

Einmal im Jahr gibt es möglichst eine gemeinsame Aktion der beiden Stämme (und der Siedlung) auf Ebene der Pfarreiengemeinschaft.

Ansprechpartnerin: Gemeindereferentin Regina Schmitz
 

Aktuelles und Berichte

  • DPSG Rheinbrohl - Sommerlager 2021

    "Endlich wieder…!" Das war die Resonanz der meisten Teilnehmer*innen auf das diesjährige Sommerlager der Rheinbrohler Pfadfinder. Hatte die Corona-Pandemie das Vereinsleben in den vergangenen anderthalb Jahren noch nahezu zum Erliegen gebracht, konnte in diesen Sommerferien wieder ein gemeinsames Zeltlager veranstaltet werden.  Die Vorbereitungen waren etwas holprig und wir mussten pandemiebedingt den bereits vor über zwei Jahren gebuchten Zeltplatz in den Niederlanden stornieren. Der kurzfristig gefundene Ausweichzeltplatz an der Steinbachtalsperre konnte dann durch die schlimmen Folgen der Flutkatastrophe ebenfalls nicht besucht werden. So wurde einen Tag vor der Abreise des Vortrupps ein neuer Zeltplatz gesucht und konnte glücklicherweise in Westernohe auch gefunden werden.

    Nachdem alle Teilnehmer*innen über eine Telefonkette informiert wurden und der obligatorische Covid-Test absolviert war, machten sich dann schließlich 20 junge Leute auf den Weg zum Zeltlager, welches unter dem Motto "Cluburlaub" stand. So fand die Begrüßung auf dem Zeltplatz stilecht von drei Animateuren mit frisch zubereiteten Welcome-Drinks statt und im Anschluss wurden gemeinsam "All-Inclusive-Bänder" gebastelt.

    Auch sonst hatte das Wochenprogramm viel Abwechslung zu bieten. Neben verschiedenen Spielen stand unter anderem ein "Seniorentag" auf dem Programm, zu dem einige der Teilnehmer*innen entsprechende Kleidung eingepackt hatten. Dieser Tag begann dann auch deutlich später wie üblich mit einem ausgedehnten Brunch und nach Kaffee und Kuchen am Nachmittag folgten ein paar Partien Bingo, bei denen tolle Preise ausgespielt wurden.

    Zur Wochenmitte wurde dann ein besonders großes Lagerfeuer gemacht. Anlass war die Stufung von gleich zwei Gruppen. Die Gruppenmitglieder der "Wale" und "Oktopusse" haben hierbei ein feierliches Versprechen abgegeben und wurden in die nächst höhere Pfadfinderstufe gestuft. Ein neues Halstuch in der jeweiligen neuen Stufenfarbe (siehe "Die Altersstufen" weiter unten) gab es selbstverständlich auch und wurde voller Stolz entgegengenommen.

    An einem anderen Tag wanderte die gesamte Gruppe auch zur nahegelegenen Krombachtalsperre, wo auf der Liegewiese und am Wasser ein bisschen Strandurlaubsfeeling aufkam.

    Doch wie für einen Cluburlaub üblich war auch diesmal die Zeit wieder viel zu schnell vorbei. Beim gemeinsamen Abbau haben alle mit angepackt und es hat sich gezeigt, wie gut die gesamte Gruppe über die Tage zusammengewachsen ist. So kamen alle glücklich und gesund (wenn auch etwas übermüdet) am frühen Nachmittag wieder in Rheinbrohl an.

    Die teilnehmenden Gruppenleiter*innen haben gemerkt, wie wichtig ein solches Zeltlager gerade nach der langen Zeit der Einschränkungen für die Kinder und Jugendlichen war. Über die positiven Rückmeldungen haben sich die Leiter*innen sehr gefreut und hoffen darauf, bald auch wieder die wöchentlichen Gruppenstunden abhalten zu können. Die Einzelheiten werden derzeit geklärt und die Mitglieder schnellstmöglich informiert. Auch wird derzeit geprüft, wann eine neue Gruppe gegründet werden kann.

    (Pfadfinder Rheinbrohl)

  • DPSG Rheinbrohl - Aktion "Nistkästen" (Ostern 2021)

    Das allgemeine Vereinsleben wurde durch die Corona-Pandemie wesentlich eingeschränkt. Sowohl für Kinder als auch Erwachsene war es eine Selbstverständlichkeit, dass man sich nach der Schule oder nach der Arbeit mit Freunden in Vereinen treffen und ein bisschen Abstand zum Alltag gewinnen konnte. Wie viele Vereine sind auch die Rheinbrohler Pfadfinder davon betroffen. Mit einer kurzen Ausnahme im Spätsommer des letzten Jahres konnten seit über einem Jahr weder Gruppenstunden noch die beliebten Zeltlager stattfinden.

    Damit besonders die jüngeren Pfadfinder merken, dass die DPSG Rheinbrohl sich nicht von der Pandemie unterkriegen lässt, hat sich der Verein etwas Besonderes ausgedacht. Zu Ostern haben alle Pfadfinder einen Bausatz für Nistkästen vor ihrer Tür gefunden. Eine kleine Aktion, damit der Nachwuchs etwas Gutes für die Umwelt tun und seiner Kreativität freien Lauf lassen kann.

    Bei den Beteiligten hat diese Überraschung für große Freude und ein bisschen Abwechselung zum tristen Pandemie-Alltag gesorgt. Getreu dem Pfadfindermotto "Jeden Tag eine gute Tat" wurden viele Nistkästen gebaut und liebevoll dekoriert. Die Gruppenleiter haben sich sehr über die vielen Bilder gefreut und möchten sich bei allen für ihr Mitwirken bedanken. Es ist schön zu sehen, dass auch ohne die Möglichkeit der regelmäßigen Gruppenstunde ein aktives Pfadfinderleben bestehen kann. Wie alle Vereine hoffen auch die Pfadfinder darauf bald wieder mit der wöchentlichen Jugendarbeit beginnen zu können.

    Auch wenn das Pfingstlager dieses Jahr erneut pandemiebedingt ausfallen muss, bleibt noch ein wenig Hoffnung zumindest in den Sommerferien ein Zeltlager durchführen zu können.

    (Pfadfinder Rheinbrohl)

  • DPSG Rheinbrohl - Pfingstlager 2017

    DPSG Rheinbrohl in großem Indianerlager

    Wie in jedem Jahr verbrachten die Rheinbrohler Pfadfinder traditionell die Pfingsttage in einem gemeinsamen Zeltlager. Dieses Mal wurden die Zelte im Brexbachtal in Bendorf/Sayn aufgeschlagen. Bei meist gutem Wetter wurde die Gelegenheit gerne genutzt, sich beim Staudammbauen oder mit selbstgebauten Booten im Bach abzukühlen, der direkt hinter den Zelten herlief.

    Die restliche Zeit des mehrtägigen Lagers stand jedoch ganz im Zeichen des Mottos Indianer. So wurde die Gruppe schon nach dem ersten gemeinsamen Frühstück in zwei rivalisierende Stämme aufgeteilt. Nachdem
    sich die "Red Indians" und die "Blue Scouts" mit Federschmuck und der entsprechenden Kriegsbemalung ausgestattet hatten, ging es darum, in verschiedenen Disziplinen gegeneinander anzutreten und Federn zu sammeln. Ziel war es, die stammeseigenen Traumfänger mit einer hohen Anzahl von Federn zu verzieren.
    In einer weiteren Aufgabe ging es darum, mit nur einem Streichholz ein Lagerfeuer zu entzünden. Hierbei hatten die Indianer und Indianerinnen aufgrund ihrer pfadfinderischen Erfahrung natürlich keine Probleme.
    Des Weiteren galt es sein Geschick beim Spähen unter Beweis zu stellen, um möglichst viele im Wald versteckte Symbole zu entdecken.

    Sonntags wurde selbstverständlich der große Lagergottesdienst gemeinsam mit mehreren hundert Pfadfindern besucht.
    Der obligatorische Abschlussabend wurde bei Stockbrot und frischem Popcorn am großen Lagerfeuer verbracht.

    Besonders hervorzuheben ist, dass die neu gegründete Pfadfindergruppe in diesem Rahmen ihr feierliches Versprechen abgegeben hat und sich die Kinder nun offiziell als Wölflinge bezeichnen und sich mit einem orangenen Halstuch schmücken dürfen. Die Gruppenstunde der Wölflinge findet jeden Mittwoch von 17:30 bis 18:30 Uhr am Rheinbrohler Pfarrheim statt. Wer möchte kann gerne mal nach den Sommerferien vorbeikommen und unverbindlich reinschnuppern.

Pfadfinder - Grundsätzliches!

  • DPSG - Wer/Was ist das eigentlich?

    Gemeinsam unterwegs

    In der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg sind Mädchen und Jungen, Frauen und Männer gemeinsam unterwegs. Sie wagen Abenteuer und lernen, für sich und für andere in der Gruppe Verantwortung zu übernehmen.

    Sie entwickeln eine lebendige Beziehung zu Gott. „Duty to myself“ und „Duty to others“ und „Duty to god“ hat der Gründer der Weltpfadfinderbewegung, Lord Robert Baden-Powell, das genannt.

    Als katholischer Verband leiten wir unsere Grundsätze auch aus der Botschaft Jesu Christi ab. In Kirche bringen wir uns aktiv ein und leben unseren Glauben im Pfadfinden. Mitglied in der DPSG kann jede und jeder unabhängig von der Konfession werden. 

    Das pädagogische Prinzip des Pfadfindens ist erstaunlich schlicht: Kinder und Jugendliche erziehen sich mit Unterstützung der erwachsenen Leuterinnen und Leiter selbst. Jede und jeder bringt seine Fähigkeiten ein, gelernt wird während des gemeinsamen Handelns.

  • Die Altersstufen

    Die Gruppen sind nach Alter aufgeteilt; das macht die Selbsterziehung einfacher und fordert jede und jeden. Innerhalb der großen Gruppe einer Altersstufe bilden sich zudem Kleingruppen, damit das Lernfeld übersichtlich bleibt.

    Die Wölflinge entdecken vor allem ihr alltägliches Umfeld und versuchen, es nach ihren Wünschen zu gestalten. Die Kinder sind zwischen 7 und 10 Jahre alt. 

    Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder suchen und erleben Abenteuer. In ihrem Alter entdecken sie sich selbst, nehmen sich immer stärker als Jungen und Mädchen wahr - typisch für Teenager im Alter von 11 bis 13 Jahren.

    „Wagt es!“ ist das Leitbild der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Sie brechen aus ihrem Alltag aus, stecken sich Ziele und versuchen, sie zu erreichen. Eine spannende Lebensweise für Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren.

    Roverinnen und Rover treffen Entscheidungen für ihre Zukunft. Sie packen an und entdecken die Welt mit ihren Menschen und Kulturen. Passend für junge Erwachsene im Alter von 17 und 21 Jahren.

    Volljährige Mitglieder können sich als Leiterinnen und Leiter engagieren. Sie leiten und begleiten in Teams die Gruppe. 

  • Pfadfinderische Grundsätze

    „Learning by doing“ - Lernen durch Erfahrung
    … bedeutet, dass das gemeinsame Tun und Erleben, das Ausprobieren und Wagen ungewöhnlicher Dinge, Grundlage für die Lernerfahrung der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in der DPSG ist. 

    „Look at the boy and the girl“ - Schau auf den Jungen und das Mädchen -
    … heißt für uns, dass wir in unserer pfadfinderischen Jugendarbeit an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder und Jugendlichen ansetzen. 

    „Paddle your own canoe“ - Paddle dein Kanu selbst
    … bedeutet, dass unsere Jugendarbeit die zunehmende Selbstbestimmung der Kinder und Jugendlichen zum Ziel hat, um sie zum eigenen Denken, Handeln und Artikulieren ihrer eigenen Interessen im fairen Miteinander zu befähigen. 

    „Look at the situation!“ - Schau auf die (Lebens-)Umstände
    … heißt für uns, dass die DPSG kein rückwärtsgewandter, traditionalistischer Jugendverband ist, sondern ihre Aufgabe darin sieht, ein zeitgemäßes Pfadfindertum in Wechselwirkung mit den gesellschaftlichen Bedingungen zu entwickeln und zu leben.  

  • weiterführende links

    DPSG (Deutschland): www.dpsg.de

    DPSG - Diözesanverband Trier: www.dpsg-trier.de

    DPSG - Bezirk Rhein-Wied: www.dpsg-rhein-wied.de