Damit Sie unsere Internetseite optimal nutzen können, setzen wir nur technisch notwendige Cookies (kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner ablegt werden). Wir sammeln keine Daten zur statistischen Auswertung. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Firmvorbereitung 2020 / 2021

Berichte, Rückmeldungen der Firmlinge

Hier gibt es einen Einblick in die bisherige Firmvorbereitung!

Challenges

Stationengang Heiliger Geist

  • Start

    Vor der Pfarrkirche Bad Hönningen begrüßte Gemeindereferentin Regina Schmitz am 16./17. April 2021 die Firmlinge zum Stationengang. Die Jugendlichen trafen - je nach Anmeldung - alleine oder zu zweit im Abstand von mindestens 10 Minuten ein und trugen eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung oder eine FFP2-Maske. Nach der Desinfektion der Hände nahmen sich die Firmlinge jeweils eine Papiertüte, die verschiedene Impuls-Blätter, eine Wäscheklammer mit Notizzettel, zwei Klebepunkte (blau und grün), ein rotes Blatt, ein Notizzettel in Flammenform und ein Teelicht enthielt.

  • 1. Station: "Wörter"

    Aufgabe:
    Lies Dir die Wörter durch!
    Fällt Dir auch noch ein Wort ein, dass das Wort "Geist" enthält?
    In Deiner Tüte findest Du ein Kärtchen mit einer Wäscheklammer.
    Schreib - mit Deinem mitgebrachten Stift - Dein "Geist“-Wort auf das Kärtchen und klammere es an die Leine!

    Und diese Wörter wurden u.a. aufgeschrieben:
    Heiliger Geist, Begeisterung, Geistesblitz, Geistliche, geistreich, entgeistert, begeistert, geistesgegenwärtig, Abenteuergeist.

  • 2. Station: "Texte zum Heiligen Geist"

    Aufgabe:
    Lies Dir die ausliegenden / aushängenden Texte durch!
    Welcher Text spricht Dich am meisten an?
    Welcher Text gefällt Dir gar nicht bzw. sagt Dir nichts?

    Klebe an den Rand des Textes, der Dir am meisten gefällt, einen grünen Klebepunkt!
    Klebe an den Rand des Textes, der dir am wenigsten gefällt, einen roten Klebepunkt!

    Welche Texte abgelehnt und welche priorisiert wurden, ist auf dem Bild zu sehen!
    (Vergrößerung bei Klick auf das Bild!)

  • 3. Station: "Wind"

    Aufgabe:
    Apostelgeschichte 2,2:
    "Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen,
    wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt,
    und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen."

    Der Heilige Geist wird mit dem Wind verglichen!
    Stelle Dich in den Wind des Ventilators
    und spüre, was geschieht!

  • 4. Station: "Feuer und Flamme"

    Aufgabe:
    Nimm Deinen roten Zettel und schreibe auf,
    was Dich nervt, was Dich ärgert, was Dich langweilt!
    Knülle diesen Zettel zusammen und lege ihn in den Korb!

    Nun nimm die kleine (gelbe) Flamme aus Papier und schreibe auf,
    was Dich begeistert, was Dir gefällt, …!
    Lege die Flamme an die Kerze!

    Das stand auf den Flammen:
    Zeit mit Freunden und Familie, mit Haustieren und Tieren 
    Zusammenhalt, Liebe
    Kontakt mit respektvollen und ehrlichen Menschen
    alle Paare, wenn sie glücklich zusammen sind
    wenn aus Feinden Freunde werden
    Freundlichkeit, Zufriedenheit, Vertrauen
    gute Laune
    Wissen erlangen und lernen, gute Noten, Erfolge
    Sport, Musik, Bücher, Filme, Roller- und Inlinerfahren
    zeichnen, singen, tanzen, wandern, schwimmen, lesen
    Schnee, Sonnenschein und gutes Wetter
    Blumen und das Meer
    Lagerfeuer, Tagebuch
    jeder kleine und große Schritt zur Besserung dieser Welt
    Mich begeistert die Kirche. Mir gefällt das Leben.

  • 5. Station: "Atem"

    Aufgabe:
    Setze Dich ganz ruhig und aufrecht hin.
    (Wenn Ihr zu zweit unterwegs seid, setzt euch mit Abstand hin.
    Diese Aufgabe macht jede/r für sich!)

    Spüre, wie es ist, ganz da zu sein.
    Dann achte jetzt darauf, wie Dein Atem kommt.
    Wie Du einatmest und ausatmest.
    Vielleicht kannst Du fühlen, wie Deine Bauchdecke sich leicht bewegt oder Dein Brustkorb.
    Der Atem bewegt Dich und du musst dafür gar nichts tun.
    Er kommt und geht.
    Achte einmal fünf Atemzüge nur darauf!

    Dem Heiligen Augustinus wird ein Gebet zugeschrieben:
    "Atme in mir, du Heiliger Geist!"

    Mit den nächsten Atemzügen kannst Du beim Ein- und Ausatmen beten.
    beim Einatmen: "Atme in mir," beim Ausatmen: "du Heiliger Geist!"
    Nimm Dir dafür drei Minuten Zeit in der Stille.

  • 6. Station: "Der Heilige Geist ist für mich ..."

    Aufgabe:
    Versuche zunächst für Dich (ohne zu reden und zu schreiben) den folgenden Satz zu ergänzen: "Der Heilige Geist ist für mich ...!"

    Nun sieh Dir alle Bilder an:
    - Welches Bild passt zu diesen / Deinen Gedanken am besten?
    Nimm aus Deiner Tüte das Blatt „Der Heilige Geist ist für mich …!“
    Ergänze nun den Satz und schreibe Deine Gedanken auf.
    Das Blatt darfst Du wieder mitnehmen.

  • 7. Station: "Gaben des Heiligen Geistes"

    Aufgabe:
    Die Firmung als Stärkung für das Leben!
    Es kann sehr unterschiedlich sein, was das für den Einzelnen bedeutet.

    Überlege:
    Wofür möchte ich gestärkt werden?
    Wohin möchte ich gerne geleitet werden?
    Wofür will ich brennen?
    Wo wünsche ich mir eine Bestärkung?

    Der Heilige Geist stärkt die Menschen durch verschiedene Gaben. Traditionell werden sieben Gaben genannt. Sieben ist die Zahl der Fülle. Das heißt: Der Geist schenkt alles, was zu einem gelungenen Leben als Christ nötig sein sollte. Die Bezeichnungen finden sich so in der Bibel. Sie sind heute nicht mehr so leicht verständlich, dennoch aber aktuell.

    Nun nimm aus Deiner Tüte das Blatt "Die Gaben des Heiligen Geistes!"
    Dann gehe an den Feuerzungen entlang und sieh Dir die sieben Gaben des Heiligen Geistes an!
    Schreibe auf:
    Welche der Gaben des Heiligen Geistes entsprechen Deinen Wünschen am ehesten?
    Gäbe es weitere Gaben, die du von der Firmung erhoffst, die aber in den sieben Gaben nicht auftauchen? Welche wären das?

    Dein Blatt darfst Du wieder mitnehmen.
     

    Und das stand auf den Feuerzungen:

    Weisheit,
    damit man nicht wegen unwichtiger Dinge "aus der Haut fährt".
    Die Gabe der Unterscheidung, was im Leben wichtig ist.

    Verstand/Einsicht,
    damit man in dieser komplizierten Welt den Überblick behält.
    Die Fähigkeit, Umstände und Zusammenhänge zu durchdringen und zu verstehen.

    Erkenntnis,
    damit man unterscheiden kann, was richtig und falsch, gut und böse ist. 
    Die Fähigkeit, den richtigen Weg und seinen Platz in der Welt zu erkennen. Entsprechend ist auch die Erkenntnis gemeint, welchen Weg Gott mir zeigen will.

    Rat,
    damit einem in schwierigen Fällen eine Lösung einfällt.
    Eine Hilfe, ein leises Flüstern im Herzen, wenn ich selbst nicht mehr recht weiterweiß.

    Stärke,
    damit man auch mit Hindernissen fertig wird.
    Die Voraussetzung dafür, aufrecht und ehrlich durchs Leben gehen zu können.

    Gottesfurcht,
    damit man nie glaubt, Menschen könnten so groß wie Gott sein.
    Gemeint ist nicht Angst, sondern Gott gegenüber einen grundsätzlichen Respekt (Ehrfurcht) zu haben. Es geht darum, Gott den Platz im eigenen Leben zu geben, der ihm zusteht.

    Frömmigkeit,
    damit man den Kontakt zu Gott nicht verliert.
    Die Fähigkeit, sich auf Gott einzulassen und seinen Glauben auszudrücken. Heute würde man vermutlich Spiritualität sagen.

  • 8. Station: "Gebet"

    Aufgabe:
    Die Gaben des Heiligen Geistes sind letztlich Geschenke Gottes an uns Menschen.
    Wir können sie uns nicht verdienen. Wohl aber erbitten.

    Nimm aus Deiner Tüte das Blatt "Gebet" und das Teelicht!
    Formuliere ein kurzes Gebet an den Heiligen Geist, in welchem Du um eine Stärkung bittest.
    Beende dazu den Satzanfang "Heiliger Geist, komm und wirke in mir, …" (siehe Blatt).

    Wenn Du magst, nimm Dir kurz Zeit, um dieses Gebet vor Gott zu bringen, dieses Gebet zu sprechen. Zünde dazu eine Kerze an!

    Sende Dein Gebet mit dem Stichwort "Heiliger Geist" an Regina Schmitz!


    Drei Gebete, stellvertretend für 36 andere:
    Gib mir Stärke und Nerven in schwierigen Zeiten
    und mache, dass sich andere Menschen bei mir wohl fühlen und vertraut sind.
    Amen.

    Ich bitte Dich um etwas Kraft,
    Kraft, bessere Entscheidungen zu treffen,
    Kraft, um besser standhaft zu bleiben,
    Kraft, mich mehr zu trauen,
    und vor allem Kraft, für die Leute, die diese brauchen.
    Ich weiß, es ist viel verlangt, aber ich bitte Dich.
    Amen.

    Heiliger Geist, komm und wirke in mir,
    dass ich hoffe, wenn ich Hoffnung brauche,
    dass ich Widerstand leiste, wenn Widerstand nötig ist,
    dass ich helfe, wenn Hilfe benötigt wird
    und dass ich leuchte, wenn Licht benötigt wird.
    Amen.

Erlebnisgang Firmung

  • Start

    Wie beim Stationengang begrüßte Gemeindereferentin Regina Schmitz am 25./26 Mai 2021 vor der Pfarrkirche Bad Hönningen die Firmlinge zum Erlebnisgang. Die Jugendlichen trafen - je nach Anmeldung - zu zweit oder in Begleitung eines Freundes / eines Erwachsenen im Abstand von 15 Minuten ein und trugen eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung oder eine FFP2-Maske. Nach der Desinfektion der Hände nahmen sich die Firmlinge jeweils eine Papiertüte, die Weihrauchkörner, eine Karte für den/die Firmpaten/in, ein Blatt mit einem Briefumschlag, ein Teelicht und ein Gebet enthielt.

  • 1. Station: "Taufbekenntnis"

    Bei der Taufe haben meine Eltern und Paten für mich den Glauben bekannt, sie haben mich in Gottes Hände gelegt. Nun bin ich alt genug und sage selbst JA zum Glauben an Gott. Wie die Taufe, bedeutet auch die Firmung eine Entscheidung für und ein Bekenntnis zum Glauben an Jesus Christus. Darin eingeschlossen ist das Positionsbeziehen gegen alles, was gegen Gott und die Verwirklichung seines Reiches hier auf Erden steht, was anderen Menschen und mir, ja Gottes Schöpfung insgesamt schadet. Als gefirmte Menschen gilt es, dieses persönliche Glaubenszeugnis zu leben. Nicht aufdringlich und naiv-peinlich, sondern als mündiger Mensch.

    So sind wir aufgerufen, in diesem Geist denselben Glauben, den bei der eigenen Taufe die Eltern und Paten für uns bekannt haben, noch einmal selbst zu bekennen.


    Bischof:         Widersagt* ihr dem Satan* und all seiner Verführung?
    Firmling:        Ich widersage.
    Bischof:         Glaubt ihr an Gott, den Vater, den Allmächtigen, 
                           den Schöpfer des Himmels und der Erde?
    Firmling:        Ich glaube.
    Bischof:         Glaubt ihr an Jesus Christus seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn,
                           der geboren ist von der Jungfrau Maria,
                           der gelitten hat und begraben wurde,
                           von den Toten auferstand und zur Rechten Gottes sitzt.
    Firmling:        Ich glaube.
    Bischof:         Glaubt ihr an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht,
                           der, wie einst die Apostel am Pfingstfest, so heute euch
                           durch das Sakrament der Firmung
                           in einzigartiger Weise geschenkt wird?
    Firmling:        Ich glaube.
    Bischof:         Glaubt ihr an die heilige katholische Kirche,
                           die Gemeinschaft der Heiligen, die Vergebung der Sünden,
                           die Auferstehung der Toten und das ewige Leben?
    Firmling:        Ich glaube.
    Bischof:         Das ist unser Glaube, der Glaube der Kirche,
                           zu dem wir uns in Jesus Christus bekennen.


    * Anmerkungen / Erklärungen: widersagen: dagegen sprechen, dagegen Position beziehen
    Satan: Teufel (diá-bolos = "Verwirrer"), das personifizierte Böse; alles, was gegen Gott steht

  • 2. Station: "Der Bischof lädt zum Gebet ein" - "Herausschreiten"

    Der Bischof und alle Anwesenden beten für uns Firmlinge. Wir sind Teil einer großen Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt und füreinander betet. Wir spüren, dass Menschen für uns beten. Wir wissen in diesem stillen Gebet, dass wir nicht allein sind.


    Aktion: "Gebete (mit Weihrauch) emporsteigen lassen"
    Für wen möchtest Du heute beten?
    Du bist eingeladen, das Weihrauchkorn (aus Deiner Tüte) vorsichtig (!!!) auf die glühende Kohle im Rauchfass fallen zu lassen.
    Beobachte, wie dieses Weihrauchkorn verglüht und Rauch aufsteigt.
    Wir stellen uns vor, dass Gott im Himmel ist.
    So wie der Rauch aufsteigt zu IHM, so legst Du IHM Dein Gebet ans Herz.


    GEBET UM DEN HEILIGEN GEIST

    Der Firmspender breitet nun die Hände aus und bittet um den Heiligen Geist. Die Ausbreitung der Hände will verdeutlichen, dass wir vom Hl. Geist ergriffen werden.

    Gebet des Firmspenders:
    Allmächtiger Gott, Vater unseres Herrn Jesus Christus, du hast diese jungen Christen, unsere Brüder und Schwestern, in der Taufe von der Schuld Adams be­freit, du hast ihnen aus dem Wasser und dem Heiligen Geist neues Leben geschenkt.
    Wir bitten dich, Herr,
    sende ihnen den Heiligen Geist, den Beistand. Gib ihnen den Geist der Weisheit und der Einsicht, des Rates, der Erkenntnis und der Stärke, den Geist der Frömmigkeit und der Gottesfurcht. Durch Christus, unsern Herrn.
    Alle: Amen


    HERAUS SCHREITEN

    Es ist eine bewusste Entscheidung von uns, unseren Platz zu verlassen. Damit drücken wir noch einmal unsere Bereitschaft aus, dieses Sakrament zu empfangen. Es folgt nun ein großer Augenblick für uns.

    Gehe die Schritte zur nächsten Station ganz bewusst!
    Falte dabei die Hände!
    Schreite wie ein König: mit festem Schritt, würdevoll, bewusst, aufrecht!
    Gehe nun Schritt für Schritt!

  • 3. Station: "Handauflegung des Paten / der Patin"

    Die Handauflegung spielt bei der Firmung eine wichtige Rolle. Dein(e) Pate/Patin steht hinter dir und legt dir die Hand auf die rechte Schulter.

    Er/sie bringt damit zum Ausdruck: Ich stehe hinter dir, ich stehe zu deiner Entscheidung. Dein(e) Pate/Patin steht zu dir, ist dir nahe, stützt dich, gibt dir Halt.


    Erinnere Dich an die WhatsApp-Nachricht mit dem Thema "Was macht dich stark?"


    Nimm die Karte aus Deiner Tüte und schreibe auf:
    Was schätzt du an Deinem Paten / Deiner Patin?
    Wo gibt er / sie Dir Rückendeckung, bereits jetzt?
    (Nimm die Karte mit nach Hause und überreiche sie in den nächsten Tagen Deiner Patin / Deinem Paten.)


    Wenn Du mit einem Freund / einer Freundin kommen konntest:
    Legt euch nacheinander – in Stille – eine Hand auf die Schulter!
    In Gedanken wünscht Ihr dann dem anderen etwas Gutes!

    Sprecht anschließend darüber:
    Wie hat es sich angefühlt? Was habe ich gespürt?
    Was hat der andere mir gewünscht?

  • 4. Station: "Handauflegung des Bischofs"

    Der Bischof bzw. Firmspender legt seine Hand auf den Kopf von uns Firmlingen.

    In der biblischen und christlichen Tradition ist die Handauflegung Zeichen für den Segen Gottes. Dabei kommt die Zusage Gottes zum Ausdruck: Ich bin mit dir. Ich lasse dich auf deinem Weg nicht allein. Du kannst dich auf mich verlassen. Ich stehe zu dir. Ich segne dich.

    Paulus ermahnt seinen Schüler Timotheus: "Niemand soll dich geringachten, weil du noch so jung bist. Sei vielmehr ein Vorbild für die Gläubigen in dem, was du sagst und tust, in der Liebe, im Glauben, in der Reinheit. Vernachlässige nicht die Gabe in dir, die dir durch die Handauflegung der Ältesten verliehen wurde!" (1Tim 5,12-14)

    Erinnere Dich an die WhatsApp-Nachricht mit dem Thema "Worauf hörst du?"
    Während der Firmung legt Dir der Bischof die Hand auf den Kopf - und dann: ein Moment Stille.
    Genau: Es gibt keine Worte. Wenn es um unser Innerstes geht, gibt es keine Worte mehr.

    Gehe in den Altarraum!
    Suche dir einen guten Standpunkt und schaue auf das Kreuz im Hochaltar!
    Schließe, wenn du magst, die Augen!
    Halte die Stille eine zeitlang aus! Gott will auch zu dir sprechen.

    Gehe anschließend langsam und leise zur nächsten Station!

  • 5. Station: "Der Bischof nennt deinen Namen"

    Du wirst beim Namen gerufen!
    DU bist persönlich gemeint, nicht irgendwer.
    DU bist Gott wichtig. DIR ist von Gott der Heilige Geist geschenkt.

    Wir werden nicht alle auf einmal gefirmt, nein jede und jeder Einzelne wird mit seinem / ihrem Namen gefirmt.

    Du bist gefragt:
    Was ruft Dich heraus?
    Was hält Dich noch?
    ... und wohin willst Du aufbrechen?

    Nimm dir die für dich vorbereitete Karte mit!
    Sie erklärt dir die Bedeutung deines Namens und verweist dich auf einen / mehrere Heilige, die deine(n) Namen tragen.

  • 6. Station: "Salbung mit Chrisam"

    Das wichtigste Zeichen der Firmung ist die Salbung mit Chrisam. Chrisam ist eine Mischung von Olivenöl und Balsam und wird vom Bischof geweiht. Es ist ein sehr wertvolles Öl mit Duftstoffen versetzt.
    Schon im Alten Testament ist die Salbung ein Zeichen für die Mitteilung des Geistes Gottes. Könige, Priester und Propheten wurden gesalbt. Gottes Geist soll ihnen Kraft geben, das Volk nach dem Willen Gottes zu führen.
    Die Bedeutung bei der Firmung: Der Geist Gottes wirkt in dir. Du bist vom Geist Gottes erfüllt. Du hast nun die Aufgabe, die Botschaft Gottes weiterzusagen und danach zu leben. "Ich werde gestärkt um als Christ leben zu können."

    Erinnere Dich an die WhatsApp-Nachricht mit dem Thema "Wer liebt dich?"
    Während der Firmung wirst Du mit Chrisam gesalbt.
    Das Chrisam-Öl ist sehr kostbar. Es hat einen besodneren Duft und ist Ausdruck, wie wertvoll Du in den Augen Gottes bist.
    Könige und Kaiser wurden bei ihrer Amtseinführung gesalbt und nun auch Du!

    Chrisam - davon leitet sich ein Name ab:
    Christus, der Gesalbte. Und wir "Anhänger" - Christen = Gesalbte.
    Christ sein bedeutet für uns aber nicht nur Anhänger von Christus zu sein, sondern auch, dass wir ihm ähnlich sein wollen.
    Deshalb wird auch bei der Firmung das „Christus-Öl“ verwendet. Damit diese Ähnlichkeit verdeutlicht wird. Jede Salbung verweist auf Christus.
    Die Salbung bei der Firmung will zum Ausdruck bringen:
    Du bist auserwählt! Du bist etwas Besonderes! Du bist wertvoll!
    Es liegt mit an uns, einander diese Wertschätzung mitzuteilen.

    Überlege:
    Was möchte ich meinem Partner / meiner Partnerin Gutes sagen?
    Was schätze ich an ihm/ihr besonders?
    Was traust du dem/der anderen zu (positiv)?

    Salbung
    Nimm nun aus Deiner Tüte das Salbentöpfchen und salbe Deinem Partner / Deiner Partnerin die Handinnenflächen.
    Verbinde damit Deinen Wunsch (s. die Fragen oben)! Sprich Deinen Wunsch laut aus!
    Nun salbt Dir Dein Partner / Deine Partnerin die Handinnenflächen und sagt Dir seinen Wunsch.

    Tauscht Euch anschließend über diese Aktion aus:
    Wie habe ich die Salbung erlebt? War es angenehm?
    Ist es schön, von einem anderen einen Segen zugesprochen zu bekommen?

  • 7. Station: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist"

    Durch die Besiegelung mit dem Kreuzzeichen wird die Treue Gottes zum Ausdruck gebracht. So wie ein Siegel das Geschriebene beglaubigt, vor Fälschungen schützt, seine Echtheit garantiert und die Unversehrtheit bewahrt, so schützt und bewahrt uns Gott selbst durch seinen Geist, den Christus uns gegeben hat.

    Setze dich nun in eine Bank!
    Nimm das Blatt und schreibe deine Gedanken auf:
    "Was soll mir die Firmung für das weitere Leben bringen?"

    Stecke anschließend dieses Blatt in den Briefumschlag und klebe ihn zu!
    Schreibe deine Adresse auf den Umschlag!
     Nimm Dir das farbige Teelicht und entzünde es an der Kerze!
    Träufele nun vorsichtig (!! Ohne zu Kleckern!!) Wachs auf die Rückseite des Briefes, auf die Verschlussklappe!
    Bevor das Wachs trocknet, drücke ganz sacht einen deiner Finger hinein!

    Stecke deinen Brief in die Box! Er wird in einem Jahr zugeschickt!

    Das Teelicht stellst du nun zu den anderen brennenden Teelichtern!
    Auch hier kannst du GOTT um etwas bitten.


    Impulsfragen:
    • Wo begegnen mir Kreuze? In welchen Situationen ist mir dieses Zeichen besonders wertvoll?
    • Was drückt es für mich aus? Wo begegnen uns in unserem Leben Siegel?
    • Was kann es bedeuten, wenn mir ein Kreuz auf die Stirn gemacht wird?

  • 8. Station: "Friedensgruß"

    Der Bischof (bzw. Firmspender) verabschiedet dich mit dem Wunsch:
    "Der Friede sei mit dir." (Keine Antwort durch den Neugefirmten!)

    Dieser Friedensgruß ist Zeichen der Einheit und des Friedens in Jesus Christus und seiner Kirche. Als erwachsenes Mitglied der Kirche sagt dir der Firmspender, als Repräsentant der kirchlichen Gemeinschaft, seine Bereitschaft zu, dir wohlwollend und in Frieden zu begegnen.

    Erinnere Dich an die WhatsApp-Nachricht mit dem Thema "Wovon träumst du?"
    "Der Friede sei mit Dir!"
    Diesen Friedensgruß hörst Du beim Empfang des Firmsakraments und Du darfst ihn sehr persönlich nehmen.
    Er erinnert Dich an den Traum Gottes für Dich: Du sollst in Frieden leben, zufrieden sein und die Träume, die Dir dazu dienen, sollen in Erfüllung gehen.

    Wenn Du mit einem Freund / einer Freundin kommen konntest:
    Schaut euch an! Sagt Euch gegenseitig: Der Friede sei mit Dir!

  • 9. Station: "Abschluss"

    Nach der Firmung geht der Gottesdienst noch weiter.
    Am Ende spricht der Bischof (bzw. der Firmspender) den Bischöflichen Segen:

    Bischof:    Der Name des Herrn sei gepriesen.
    Alle:           Von nun an bis in Ewigkeit.
    Bischof:    Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
    Alle:           Der Himmel und Erde erschaffen hat.

    Nun ist die Firmvorbereitung so gut wie abgeschlossen.
    Du bist vorbereitet.
    Es ist deine Entscheidung, ob du dich firmen lassen willst!

    Du bist eingeladen, zum Abschluss des Erlebnisganges dieses Gebet zu sprechen.
    Dazu suchst Du Dir den Platz hier in der Kirche, der für Dich jetzt der richtige ist.
    Das Gebet findest Du auch in Deiner Tüte:

    Gebet von Sandra Frank ("Dein Weg zählt"): 
    https://www.spurensuche.info/wp-spurensuche/portfolio/dein-weg-zaehlt/

Gruppengespräche

  • Gruppengespräch 1 mit einem Bestatter

    Das erste Gruppengespräch fand direkt als Videokonferenz statt. Bestatter Rolf Sinke erzählte den Jugendlichen von seinem Beruf, seinen Erlebnisse mit Tod und Trauer. Er beantwortete die Fragen der Jugendlichen und führte schließlich per Handy-Kamera durch seine Räumlichekeiten.

    Das Fazit der Jugendlichen: Nach dem Tod kommt noch etwas!

  • Gruppengespräch 2 mit einem nigerianischen Priester

    Auch das zweite Gruppengespräch, dieses Mal mit Pater Magnus Ifedikwa, fand als Videokonferenz statt. Pater Magnus erzählte den Jugendlichen von seinem Leben in Nigeria, wie es dazu kam, dass er Priester wurde und schließlich in Deutschland lebt und arbeitet.

    Das Fazit der Jugendlichen: Christsein sieht in Nigeria ganz anders aus als bei uns, aber es ist der selbe Glaube.

  • Gruppengespräch 3 mit einer Kinderkrankenschwester

    Im diesem Gruppengespräch (als Videokonferenz) erzählte Anke Laumann von den alltäglichen Erfahrungen auf der Kinderstation im Elisabethkrankenhaus in Neuwied, von Freude und Leid, von Sternenkindern, Frühgeborenen, kranken Kindern und Jugendlichen, von Hoffnung, Tod und Trauer, von den Fragen nach dem Sinn.

    Fazit der Jugendlichen: Nutze den Tag, denn Du weißt nicht, ob die Menschen, die Du liebst, morgen noch gesund sind, noch leben. Sei dankbar und lebe Deine Beziehungen.

    Auf zwei Kinderstationen im Elisabethkrankenhaus können auch Praktika gemacht werden, um den Beruf besser kennenzulernen.

Glaubensgespräche

  • Impuls zum Glaubensgespräch (PDF)

  • Glaubensgespräch - Rückmeldungen der Firmlinge

    Diese Aussagen, haben die Jugendlichen berührt, beeindruckt:

    "Kein Mensch wird böse geboren."

    "Eine gute Tat ist auch eine Begegnung mit Gott."

    "Manchmal beginnt >Glaube< auch schon in der Hoffnung!"

    "Gemeinschaft = füreinander da sein"

    "Mich hat an dem Gespräch beeindruckt zu erfahren, wie andere ihren Glauben ausleben und was dazu geführt hat, ihn so auszuleben."

    "Mich hat besonders die Sicht eines anderen auf das Leben nach dem Tod fasziniert."

    "Also beim Glaubensgespräch hat mich nicht wirklich nur ein Satz beeindruckt, sondern eher die Themen insgesamt. Zum Beispiel fand ich es interessant, darüber zu reden, wie Gott für eine andere Person ist oder wie sich Gott für einen >anfühlt<."

    "Kirche und Glauben findet man nicht immer und überall im Alltag, aber wenn es darauf ankommt, dann ist sie da."

    "An einen genauen Satz kann ich mich jetzt nicht >festhalten<, aber was mir gefallen hat, war das offene Reden über vielen Themen, Situationen und natürlich den Glauben. Was ich auch schön fand, ist, dass wir uns eine Woche später zum Rosenkranzbeten getroffen haben."

    "Beim Glaubensgespräch wurde mir über Gott gesagt, dass es sich immer so anfühle, als würde er neben einem stehen. Dies Aussage fand ich schön."

    „In die Kirche zu gehen, bedeutet nicht Christ*in zu sein. Christ*in zu sein bedeutet nicht, in die Kirche zu gehen.“