Damit Sie unsere Internetseite optimal nutzen können, setzen wir nur technisch notwendige Cookies. Wir sammeln keine Daten zur statistischen Auswertung. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Schutzkonzept der Pfarreiengemeinschaft

erste Schritte (12.5.2022)

Mit einer kleinen Gruppe, die sich aus Personen aller fünf Pfarrgemeinden mit verschiedenen Anknüpfungspunkten zum Thema zusammensetzte, startete die Erstellung und Umsetzung eines Schutzkonzeptes für unsere Pfarreiengemeinschaft.

Zunächst wurden die Bausteine des Schutzkonzeptes und die zur Erstellung notwendigen Schritt erklärt.

Ziel des Schutzkonzeptes ist die Förderung einer Kultur der Achtsamkeit auf der Grundlage von Wertschätzung und Respekt.

Mit Hilfe der Risiko- und Potenzialanalyse wird deutlich, welche Aspekte in unserer PG besondere Aufmerksamkeit erfordern. Daraufhin kann das Schutzkonzept - unter Mitwirkung von Kindern, Jugendlichen, sowie schutz- und hilfebedürftigen Erwachsenen - erstellt werden.
Es besteht aus folgenden Bausteinen:

  • Personalauswahl und -entwicklung
  • Verhaltenskodex und Verpflichtungserklärung
  • Beratungs- und Beschwerdewege
  • Dienstanweisungen und hausinterne Regelungen
  • Qualitätsmanagement
  • Interventionsplan und Nachsorge

Das erstellte Schutzkonzept braucht ständig Wartung. Es muss lebendig gehalten, überprüft, verbessert und entwickelt werden.

Um die Risiko- und Potenzialanalyse vorzubereiten, überlegten die Anwesenden im nächsten Schritt:
Wo kommen bei uns Kinder, Jugendliche, sowie schutz- und hilfebedürftige Erwachsene vor?
Wo sind diese Personengruppen gefährdet?

Zu den Oberbegriffen "Gruppen" (auch Personen, Funktionen), "Veranstaltungen / Aktionen", "Situationen" und "Orten" (real / virtuell) schrieb zunächst jeder persönlich auf, was ihm im Bezug zu seinem Ort, "seinen" Gruppen einfiel. Das "Ergebnis" ist nebenstehenden Foto ablesbar.

(Vergrößerung bei Klick auf das Bild)

An so viele sensible Bereiche, auf die wir besonders achten wollen, hätte zuvor keiner aus der Runde gedacht. 

Risiko- und Potenzialanalyse

Alle genannten Gruppen, Ereignisse und Orte müssen in mehreren Risiko- und Potenzialanalysen sozusagen "durchbuchstabiert" werden. Dazu stehen Checklisten zur Verfügung.

Um diese Analyse bei allen Gruppen durchführen zu können, ist es erforderlich, dass alle Verantwortlichen auf dem gleichen Informationsstand sind.

Vereinbarung - nächste Schritte

Auf der Internetseite der Pfarreiengemeinschaft, sowie im nächsten Pfarrbrief werden die Gemeindemitglieder über die ersten Schritte zum Schutzkonzept informiert.
 

Desweiteren finden drei Informationsveranstaltungen statt, mit jeweils ein bis zwei Vertreter*innen aus jeder Gruppen, jedem Verein, ... zu folgenden Themen zusammengefasst:

  • Gremien:
    alle Mitglieder
  • Kinder und Jugendliche:
    Pfadfinder*innen; Messdiener*innen, Sternsinger-Teams, Kolping-Karneval, Jungschützen, Junggesellen, Spirit of St. Suitbert, Jugendkirche, FGD-Kreis, Nikolaus-Aktion
  • Erwachsene und Kleinkinder:
    kfd, kfd-Krabbelgruppen, Schützenbruderschaften, Kolping(-Senioren), Chöre, Krankenkommunion-"Spender*innen", Besuchsdienste, Krankenhausbesuchsdienste

Die Gruppen, Vereine … werden gezielt zu dem entsprechenden Termin eingeladen. Gleichzeitig werden alle drei Termine bekanntgegeben, sodass auf die anderen ausgewichen werden kann.

Ziel: Alle Gruppierungen in der PG sollen in ihrem Bereich eine Risiko- und Potenzialanalyse durchführen.

Anmerkung: Für die Bereiche Kommunion- und Firmvorbereitung übernehmen dies Pfarrer Christian Scheinost bzw. Gemeindereferentin Regina Schmitz.