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Pfarreiengemeinschaft Bad Hönningen - Rheinbrohl

Umsetzung eines Schutzkonzeptes

Wie geht das?
Welche Bausteine gehören dazu?
Was steckt dahinter?

Das Thema Missbrauch von Schutzbedürftigen begleitet uns seit über zehn Jahren. Und immer noch ist das Thema nicht abgeschlossen. Immer wieder kommen neue Vorfälle ans Licht der Öffentlichkeit.

Das ist nicht zu begreifen, löst Unverständnis und immer wieder neu Entsetzen aus: Wie kann das sein? Warum ändert sich nichts? Wie kann das sein, dass Kinder und Jugendliche, die (sexuell) missbraucht wurden, keine(n) Ansprechpartner*in finden und so über Jahre diesem Missbrauch ausgeliefert sind? Wie kann es sein, dass schutzbedürftige Erwachsene (z. B. geistig Behinderte und an Demenz erkrankte) Leid erfahren müssen? Wie kann es sein, dass davon keiner etwas merkt?

Was können wir tun, damit diese Kette des Leidens unterbrochen werden kann, ja aufhört?

Es geht um den Schutz von Kindern, Jugendlichen und schutz- und hilfebedürftigen Erwachsenen!

Schutz und Prävention mitzudenken, bei Begegnungen, Freizeiten, Gruppentreffen usw. soll zur Normalität werden.

Die Grenzen jedes Einzelnen können ganz unterschiedlich aussehen.
Beispiel: Dem einen gefällt die Umarmung zu Beginn des Gruppentreffens, der anderen ist dies zu viel, zu nah.

Das Fundament des Institutionellen Schutzkonzeptes ist die Grundhaltung von Wertschätzung und Respekt.

Das Ziel ist eine Kultur der Achtsamkeit.

Diese beiden Eckpunkte finden ihre Grundlage in dem Doppelgebot der Nächstenliebe, also in unserer Heiligen Schrift.

In der Risiko- und Potenzialanalyse geht es darum, die Schwächen UND Stärken, die Risiken UND Chancen für die jeweilige Situation in den Blick zu nehmen.

Vielen, die in der Kinder- und Jugendarbeit unserer Pfarreiengemeinschaft engagiert sind, ist die Verpflichtungserklärung des BDKJ bekannt und wurde von ihnen unterzeichnet.

Ähnlich wird eine Verpflichtungserklärung formuliert sein, die zu unserem Schutzkonzept gehört.

Eine interne Kontaktperson wäre eine dafür benannte Person unserer Pfarreiengemeinschaft. Eine externe Kontaktperson wäre z. B. eine Person des Bistums oder des zuständigen Jugendamtes.

Vorbeugung: Was können wir tun, um zu verhindern, ...

Intervention: Wie agieren wir, wenn Grenzverletzungen passieren, in der Gruppenstunde, ...?

Umgang mit Fällen: Ein Kind erzählt mir als Vertrauensperson von einem Missbrauch. Und dann?

Baustein 4 baut auf Baustein 2 auf!

Beispiel "Hausordnung": Bei Kindergruppen müssen die Leiter*innen geschult sein.

Die "für Präventionsfragen geschulte Person" muss spätestens kurz vor Fertigstellung des Schutzkonzeptes benannt werden (und auch geschult sein).

Die sechs Bausteine zusammen mit der Risiko- und Potenzialanalyse bilden die Kapitel des Schutzkonzeptes.

Für Sie zum Download: