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Diaspora-Sonntag 2020

Hausandacht

Vorschlag für ein persönliches Gebet

Lied zu Beginn

GL 365 - "Meine Hoffnung und meine Freude"

"Die Atemluft eines Christen ist die Hoffnung." (Papst Franziskus)

Kreuzzeichen und Einführung

Heute ist Diaspora-Sonntag.
Deutschlandweit wird für die Anliegen des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken gebetet und gesammelt. Das Bonifatiuswerk unterstützt katholische Christen, die in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum in einer Minderheit unter Andersglaubenden oder nicht religiös gebundenen Menschen leben. Das Leitwort des Diaspora-Sonntags heißt "Werde Hoffnungsträger!".

Gebet

Gott, du bist unser Herr,
lass uns begreifen, dass wir frei werden,
wenn wir nach deinem Willen leben,
und dass wir die vollkommene Freude finden,
wenn wir in deinem Dienst treu bleiben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
unseren Bruder und Herrn. Amen.

  • Evangelium (Kurzfassung: Mt 25,14-15.19-21)

    (Übersetzung aus der revidierte Einheitsübersetzung 2016)

    14 Es ist wie mit einem Mann, der auf Reisen ging.
    Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an.

    15 Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei,
    wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten.
    Dann reiste er ab.

    19 Nach langer Zeit kehrte der Herr jener Diener zurück
    und hielt Abrechnung mit ihnen.

    20 Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte:
    Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen.

    21 Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du tüchtiger und treuer Diener.
    Über Weniges warst du treu, über Vieles werde ich dich setzen.
    Komm, nimm teil am Freudenfest deines Herrn! 

Impuls

"Ich lade zur Hoffnung ein. Die Hoffnung ist kühn. Sie schaut über die persönliche Bequemlichkeit hinaus." So schreibt Papst Franziskus in seiner neuen Enzyklika Fratelli tutti (Nr. 55).

Ohne Zweifel hatte der Diener im Evangelium Hoffnung. Sonst hätte er kaum gewagt, mit dem Geld seines Vorgesetzten zu wirtschaften. Genau das bedeutet christliche Hoffnung: nicht nur von einer besseren Zukunft zu träumen, sondern sich tatkräftig für ein besseres Heute einzusetzen. Hoffnung glaubt nicht, es wird schon alles wieder gut. Sie glaubt, dass alles im Letzten einen Sinn hat, weil Gott uns und die Welt nicht aus dem Blick verliert. Diese Hoffnung hilft uns, unseren Lebensmut auch in schweren Zeiten zu bewahren. Wir alle sind eingeladen, Hoffnungsträgerin und Hoffnungsträger zu sein und anderen von unserer Hoffnung zu erzählen, die darauf vertraut, dass Gott uns in seiner Hand hält, was immer auch passiert. Solche Zeugnisse gelebter Hoffnung sind gerade in der Zeit der Corona-Pandemie notwendiger denn je.

 

  • Fürbitten

    Jesus Christus, du lädst uns ein, dir zu vertrauen.
    Wir bitten dich

    - für unsere Welt, die durch die Corona-Pandemie in ihren Grundfesten erschüttert ist,

    - für alle an Covid-19 Erkrankten,

    - für alle, die in Gefahr sind, die Hoffnung zu verlieren,

    - für uns, die wir mit den Einschränkungen und sozialen Distanzen in der Coronazeit leben müssen.

Vaterunser

Beten, auch wenn jemand ganz allein betet, ist wie ein Band, das rund um die Erde die Menschen miteinander und mit Gott verbindet.
Wir beten:

Vater unser im Himmel ...

Segen

Gott, segne uns mit der Hoffnung,
   die unser Antrieb ist,
mit der Geduld,
   die uns durchhalten lässt,
mit der Liebe,
   die uns verbindet.

Im Namen des Vaters und des Sohnes
   und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied zum Schluss

GL 446 - "Lass uns in deinem Namen, Herr, die nötigen Schritte tun"