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Impuls

Karfreitag (2020)

Am Karfreitag sehen wir auf Jesus, der von Pilatus zum Tod am Kreuz verurteilt wird, den Kreuzweg geht und schließlich grausam stirbt. Auf dem "Leidensweg" begegnen ihm Menschen, die Anteil nehmen und Anteil geben, die teilweise ohnmächtig seinem Leiden gegenüberstehen und andere, die mutig helfen zu tragen. Das Geschehen des Karfreitags lädt uns ein, Jesus auch heute in unserer Welt zu finden, in den Armen und Entrechteten, in den Flüchtlingen, die auf dem Mittelmeer sterben oder zu Tausenden in den Lagern eingepfercht sind oder auch in den an Corona Infizierten neben uns und unter uns. Jesus lädt uns ein, ihn zu sehen und zu finden und Anteil zu nehmen und zu geben, bei uns – wenn auch "auf Abstand".

Die Dunkelheit, die am Karfreitag zum Sterben Jesu herrscht, lichtet sich zum Tod hin. Auf das "Warum hast du mich verlassen?" folgt ein "In Deine Hände empfehle ich meinen Geist!". Vertrauen in Gott macht das stärkste Dunkel hell. Zu diesem Vertrauen lädt uns der gekreuzigte Jesus ein. …

Vorschlag für eine Gebetszeit

(Auf dem Tisch liegt ein Kreuz, daneben eine brennende Kerze und Teelichter.)

  • Wir beginnen mit dem Kreuzzeichen.
    (Für alle Kinder Gottes: Gott hat uns lieb von oben bis unten und rundherum!)
  • Lesen Bibeltext – Mt 27, 31b-50: hier 
    (Die Kerze wird danach gelöscht: Das Lebenslicht Jesu ist verloschen!)
  • Gedenken: (Teelichter werden entzündet)
    an alle, die zu meiner Familie gehören und gestorben sind,
    an alle, die auf der Flucht sterben,
    an alle, die in diesen Wochen schwer erkrankt sind;
    für alle, die in Angst leben und füreinander Sorge tragen;
    für alle, die sich in Medizin und Pflege um kranke Menschen kümmern;
    für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmitteln suchen,
    und für alle, die Entscheidungen treffen müssen und im Einsatz sind für die
    Gesellschaft, aber auch für die vielen, die der Tod aus dem Leben gerissen hat.
  • S t i l l e
  • Vaterunser

Vorschlag für ein Gebet

Guter Gott, wir sagen dir Dank,
Dank für Jesus und seine Erlösung
und, dass er weiter in unserer Mitte lebt,
Ihm können wir uns anvertrauen im Leben und im Sterben.
Er ist unsere Hoffnung!
Mit solchem Vertrauen segne uns für Zeit und Ewigkeit. Amen.

© Christian Scheinost

Die Impulse von Gründonnerstag bis Ostermontag liegen in den Pfarrkirchen, bei Café Schmidt Rheinbrohl und in der Metzgerei Schumacher Leutesdorf zum Mitnehmen aus.