Damit Sie unsere Internetseite optimal nutzen können, setzen wir nur technisch notwendige Cookies (kleine Textdateien, die auf Ihrem Rechner ablegt werden). Wir sammeln keine Daten zur statistischen Auswertung. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Corona-Virus

tages-aktuelle Infos auf der Bistums-Seite: hier

Hinweise zur Dienstanweisung vom 17. Mai 2021 (ab 18.05.2021): hier 


aktuelle Informationen (17. Mai 2021):

Informationen zum weiteren Vorgehen

Dr. Ulrich Graf von Plettenberg (Bischöflicher Generalvikar):
"Ist Hoffnung in Sicht, dass wir die Pandemie besiegen können? Zumindest einmal scheint es so, dass die sogenannte Dritte Welle gebrochen ist und die Zahl der Neu-Infizierten, der Sterbenden sinkt und die Zahl derer, die durch Genesung oder Impfung immunisiert sind, steigt. Ja, das lässt hoffen und erlaubt auch kleine Schritte der Lockerung, die Sie diesen Informationen und Dienstanweisungen entnehmen können. Trotzdem braucht es weiter Vorsicht und Rücksichtnahme und auch die strenge Einhaltung von Kontaktbeschränkungen, Hygiene- und Abstandsregeln.

Daher setze ich diese Dienstanweisung bis zum 21. Juni 2021 in Kraft.

Alle vorherigen anderslautenden Dienstanweisungen sind hiermit aufgehoben. Wir werden sie laufend überprüfen und auf die Landesverordnungen Rheinland-Pfalz und Saarland abstimmen. Bitte halten Sie sich selbst durch regelmäßigen Blick auf die Bistumshomepage auf dem Laufenden: https://www.bistum-trier.de/corona."

Die Änderungen zur Vorgängerversion sind durch Hervorhebung markiert.

Gottesdienste und Sakramente

  • 1. Feier der Gottesdienste (Taufen, Erstkommunion, Firmungen und Trauungen)

    Zur Feier der Gottesdienste und der Taufen, Erstkommunion, Firmungen und Trauungen beachten Sie bitte das separate Schutzkonzept "Schritt für Schritt" (https://www.bistum-trier.de/liturgie/schutzkonzept-corona/) in der jeweils aktuellen Online-Fassung. Auch Gruppengottesdienste für die entsprechenden Zielgruppen sind gemäß des jeweils aktuellen Schutzkonzeptes "Schritt für Schritt" möglich.

  • 2. Öffentliche Gottesdienste

    Öffentliche Gottesdienste gehören nach den derzeit bei uns geltenden staatlichen Rechtsverordnungen nicht zu "Versammlungen" und sind daher weiterhin möglich.

    Für Rheinland-Pfalz ist die Teilnehmerzahl grundsätzlich – auch bei Freiluftgottesdiensten – auf maximal 100 Personen begrenzt. Näheres regelt das Schutzkonzept "Schritt für Schritt" (s.o.), das stets aktualisiert wird.

    Viele Menschen sehnen sich gerade auch in diesen Zeiten nach gemeinschaftlichen Gottesdiensten. Unter Achtung der Möglichkeiten vor Ort feiern die Pfarrgemeinden daher öffentliche Gottesdienste in all ihrer Vielfalt, besonders am Sonntag.

    Eine Absage aller Gottesdienste an einem Sonn- oder Feiertag in einer Pfarrei bzw. Pfarreiengemeinschaft aufgrund von begründeten Zusammenhängen (z.B. als "Notbremse" bei einer Inzidenzrate von über 200) muss mit den verantwortlichen pfarrlichen Gremien abgesprochen sein und kann erst nach Rücksprache mit dem Generalvikar erfolgen. Gleiches gilt, wenn eine kommunale Behörde mit der Bitte an eine Pfarreiengemeinschaft oder Pfarrgemeinde herantritt, Gottesdienste generell auszusetzen.

    Es gilt die Pflicht, beim Gottesdienst eine medizinische Maske zu tragen.

    Weiterhin ist der Gemeindegesang bei Gottesdiensten untersagt. Sologesang, der Einsatz einer Schola und/oder einer kleinen Instrumentalgruppe mit bis zu fünf Personen ist unter Einhaltung der Abstandsregeln (drei Meter nach rechts und links, vier Meter nach vorne) möglich. Es wird dringlich empfohlen, dass alle, die während des Gottesdienstes zeitweilig ohne Maske singen oder sprechen, insbesondere die Sängerinnen und Sänger, sich vor dem Einsatz einem Selbsttest oder einem Schnelltest an einer öffentlichen Corona-Teststation unterziehen. Eine Alternative zum Gesang kann auch ein Mitsummen des Liedes sein, oder dass der Liedtext von einer Sprecherin oder einem Sprecher gesprochen wird, während im Hintergrund die Orgel oder ein anderes Instrument die Melodie spielt.

    Es ist deutlich darauf hinzuweisen, dass es weder vor noch nach den Gottesdiensten zu Menschenansammlungen kommt.

    Die Richtlinie "Heizen und Lüften in der Kirche" unter https://t1p.de/Warmluftheizung-Corona ist verbindlich zu beachten. 

    (Nähere Infos zu den öffentlichen Gottesdiensten in unserer Pfarreiengemeinschaft: hier)

  • 3. Firmgottesdienste und Sakramentenkatechese

    Firmgottesdienste können – vorausgesetzt, dass die Sakramentenvorbereitung gewährleistet ist (siehe unten) - in Absprache mit dem zuständigen Weihbischof terminiert werden. Sollte die Pfarrei zum Firmtermin zu einem ausgewiesenen Risikogebiet gehören, ist auf der Grundlage der kommunalen oder staatlichen Vorgaben mit dem Firmspender abzuwägen, ob die Firmung stattfinden kann.

    Für diejenigen Jugendlichen, die unter den eingeschränkten Bedingungen die Firmung nicht empfangen wollen, wird die Möglichkeit zum Empfang des Firmsakramentes zu einem späteren Zeitpunkt ermöglicht. Die Terminabsprache läuft zwischen den Büros der Weihbischöfe und der Dekanate.
     

    Die Sakramentenkatechese ist unter den gegebenen Bedingungen der Kontakt- und Infektionsschutzregeln zu gestalten (vgl. dazu die jeweils gültigen Landesverordnungen: https://corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen). Die Verantwortlichen sind gebeten, eine Sakramentenvorbereitung zu konzipieren, die virtuelle/digitale Formate und Online-Materialien mit realen Begegnungsmöglichkeiten unter strenger Beachtung der Hygienekonzepte und den jeweils gültigen Landesverordnungen verbindet.

    Im Methodenkoffer Kinder- und Jugendarbeit (https://padlet.com/ksjtrier/x5n5f2h7k0qu) finden sich Vorschläge und Materialien zur Firmvorbereitung unter der Rubrik Firmung@home. Bereits vorhandene Katechese-Konzepte für die Zeit der Kontaktbeschränkungen werden erbeten an internet-redaktion(at)bistum-trier.de, damit wir sie auf https://t1p.de/medial-mitbeten online stellen können.

  • 4. Beerdigungen / Sterbeämter

    Eucharistiefeiern im Zusammenhang mit der Bestattung sollen ermöglicht werden. Sie werden ebenso wie Wort-Gottes-Feiern im Zusammenhang mit Sterbefällen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Schutzkonzeptes "Schritt für Schritt" (https://www.bistum-trier.de/liturgie/schutzkonzept-corona/) gefeiert. Sie müssen eigens beim Ordnungsamt angezeigt werden.

    Die Beisetzung auf dem Friedhof darf entsprechend den aktuellen örtlichen Vorgaben stattfinden. Die Kontrolle der Beachtung dieser Regel ist nicht Sache des/der Liturgen/in!Auf das Bereitstellen von Weihwasser und Erde am Grab ist zu verzichten. In Regionen, wo die „Bundesnotbremse“ in Kraft tritt, sind bei Trauerfeiern auf dem Friedhof nur noch max. 30 Personen zugelassen.

    Das Kondolenzgespräch kann nach den aktuellen Erlassen der Bundesländer als persönliches Gespräch unter Wahrung der Hygiene- und Abstandsregeln und mit FFP2- oder wenigstens Alltagsmaske geführt werden. Weitere Hinweise zu Kondolenzgesprächen sind in der am 8. April 2020 per Mail versandte Praxishilfe (https://www.trauer.bistum-trier.de/corona-trauer-hinweise-fuer-seelsorgende/) zu finden.

  • 5. Einladung zu Gottesdiensten in den Medien (Internet und Fernsehen)

    Die Gläubigen, die die Gottesdienste in der Kirche nicht mitfeiern können, sind eingeladen, zuhause Gottesdienste, die über die Medien verbreitet werden, mitzufeiern und in dieser Weise auch geistlich zu kommunizieren.
    Hinweise zu Fernseh- und Internetgottesdienste (auch innerhalb der Woche) finden Sie auf dieser Internetseite.

    Alternativ eignen sich auch die Gottesdienstvorlagen und Anregungen zum persönlichen Gebet, die von vielen Pastoralteams im örtlichen Pfarrbrief oder auf der homepage publiziert werden. (siehe: Impulse von Pfarrer Christian Scheinost und Gottesdienstimpulse für Kinder und Familien)

    Hinweise zur Feier von Gottesdiensten in der derzeitigen Situation werden auch veröffentlicht unter https://t1p.de/liturgie-corona sowie auf der Seite des Liturgiereferateshttps://www.bistum-trier.de/liturgie. Eigene Vorlagen und Ideen, die Sie gerne anderen zur Verfügung stellen möchten, können Sie senden an: liturgie(at)bgv-trier.de.

Seelsorge

  • 1. offene Kirchen

    Die Kirchen sind auch außerhalb der Gottesdienstzeiten als Orte des persönlichen Gebetes offen zu halten.

  • 2. Seelsorge aktiv gestalten

    Die Seelsorge ist unter den gegebenen Bedingungen aktiv zu gestalten. Das heißt insbesondere:

    1. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind auf jeden Fall telefonisch und digital verlässlich für die Gläubigen erreichbar. Wer wann und wie erreichbar ist, wird in ortsüblicher Weise kommuniziert.

    2. Persönliche Krankenbesuche erfolgen nach den aktuellen Erlassen der Bundesländer unter Wahrung der Hygiene- und Abstandregeln. Zu beachten ist, dass in vielen sozialen Einrichtungen für Besucherinnen und Besucher FFP2-Masken Pflicht sind. Für die Hauptamtlichen, die in der Krankenhauspastoral tätig sind, gelten die Hinweise der Fachabteilung ZB 1.1 Pastorale Grundaufgaben (siehe https://t1p.de/Schutz-Seelsorge). Sollte den Seelsorgerinnen und Seelsorgern in den Einrichtungen der Zugang zu Patientinnen und Patienten bzw. Bewohnerinnen und Bewohnern durch den Träger/die Einrichtungs- oder Stationsleitung etc. nicht erlaubt werden, bitten wir um Benachrichtigung an die zuständige Fachabteilung ZB 1.1.2 (Esther Braun-Kinnen; Tel. 06 51 / 71 05 - 388; E-Mail: krankenhausseelsorge(at)bgv-trier.de)

    3. Das Kondolenzgespräch (siehe auch "Gottesdienste und Sakramente - 3: Beerdigungen / Sterbeämter") kann nach den aktuellen Erlassen der Bundesländer als persönliches Gespräch unter Wahrung der Hygiene- und Abstandregeln und mit medizinischer oder FFP2-Maske geführt werden. Weitere Hinweise zu Kondolenzgesprächen sind in der am 8. April 2020 per Mail versendeten Praxishilfe zu finden.

    4. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger entwickeln für die verschiedenen Zielgruppen kreativ katechetische und geistliche Angebote (vgl. oben "Gottesdienste und Sakramente: 3) und veröffentlichen sie in geeigneter Form (im Pfarrbrief, örtlichen Amtsblatt, auf der eigenen Pfarrei-/Dekanats-Homepage usw.). Angebote finden Sie verlinkt unter: https://t1p.de/medial-mitbeten. Weitere Linkadressen mit neuen Vorschlägen schicken Sie zur Ergänzung der Sammlung bitte ggf. an: internet-redaktion(at)bistum-trier.de.

    5. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind zusammen mit den gewählten Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern aufgerufen, auf andere Weise auch im diakonischen Bereich zu überlegen, wo gerade jetzt tatkräftige Hilfe nötig und möglich ist (z. B. Nachbarschaftshilfe, Telefonkontakt zu Alleinstehenden und Personen in Quarantäne, Kinderbetreuung usw.). Vernetzungen mit anderen Akteuren, insbesondere mit den Kommunen, sind empfehlenswert. Ideen unter: https://t1p.de/diakonisch-handeln-corona.

    6. Die Hauptamtlichen, die Dekanate und die Pfarreien, die Verbände und die Jugendeinrichtungen sind aufgerufen, mit kreativen Ideen zur Beschäftigung und mit attraktiven Angeboten zur Betreuung auf Kinder, Jugendliche und ihre Familien zuzugehen und die Katechese den gegebenen Möglichkeiten anzupassen - unter strenger Beachtung der jeweils geltenden Kontaktbeschränkungen. Die offenen Jugendeinrichtungen des Bistums und die Abteilung Jugend im Bischöflichen Generalvikariat mit ihren Fachstellen für Kinder- und Jugendpastoral unterstützen dabei gern.
    Unter dem Link https://padlet.com/ksjtrier/x5n5f2h7k0qu finden sich FAQs für die Kinder- und Jugendpastoral, Empfehlungen für alternative Ferienangebote, ein Schutzkonzept für Ferienmaßnahmen, Musterhygienepläne sowie ein Methodenpool mit praktischen Vorschlägen und Ideen zur Durchführung von physischen und digitalen Angeboten. 
    Über aktuelle Informationen der Ministerien zur Öffnung und Durchführung von Angeboten und Ferienfreizeitmaßnahmen für Kinder und Jugendliche informiert die Jugendabteilung über ihre gewohnten Verteiler.

    7. Gemäß dem Infektionsschutzgesetz sind bei andauernder Inzidenz von über 100 und in geschlossenen Räumen bei Krankenkommunion und -salbung sowie bei allen Formen von seelsorglichen Gesprächen medizinische Gesichtsmasken oder FFP2-Masken zu tragen.
    Daher stellt der Dienstgeber zur Beschaffung von dienstlich benötigten, medizinischen Gesichtsmasken auch für die Monate Mai bis Juli eine steuerfreie Kostenpauschale in Höhe von 5 Euro pro Monat pro Mitarbeiter/in zur Verfügung. Der Betrag wird mit der Gehaltsabrechnung der entsprechenden Monate ausgezahlt. 
    Sollten Mitarbeitende, für die eine Verpflichtung zur Maskenstellung besteht (siehe oben), mit der Zahlung der Pauschale nicht einverstanden sein, besteht die Möglichkeit, Masken zentral über das BGV beschaffen zu lassen. Hierzu bitten wir um eine Mitteilung per Mail an Lydia.Jakoby@bgv-trier.de. Der SB 2 wird die zentrale Beschaffung und Verteilung durch den ZB 2.8 in die Wege leiten. Die Zahlung der Pauschale entfällt in diesen Fällen.

    8. Bei jeder physischen Begegnung, insbesondere in geschlossenen Räumen, ist unbedingt auf die allgemeinen Schutzmaßnahmen (AHA+L) zu achten. Ein regelmäßiger Schnelltest wird dringlich empfohlen, da es das persönliche Sicherheitsempfinden auf beiden Seiten erhöhen kann. Es wird dazu auf die kommunalen, kostenlosen Teststationen verwiesen.
    Zudem wird das Bistum in den kommenden Wochen den Mitarbeitenden im Bistumsdienst Selbsttests zur Verfügung stellen. Allen Mitarbeitenden, die nicht ständig im Homeoffice 6 tätig sein können, steht ein Selbsttest pro Woche zu. Diejenigen, die, z.B. aufgrund von seelsorgerischen Diensten, in häufigen Kontakten stehen, können bis zu zwei Selbsttests pro Woche erhalten. Die Selbsttests können an den bekannten ortsnahen Abholstationen (meist Dekanatsbüros) im Bistum abgeholt werden. Aufgrund des von Trier aus nicht genau nachzuvollziehenden Bedarfs wird darum gebeten, sich vor Ort gegenseitig mit ungenutzten Testkapazitäten auszuhelfen und, sofern nötig, neuen Bedarf rechtzeitig beim Arbeitsbereich Arbeitsschutz im BGV anzumelden. Ungenutzte Testpackungen können auch an der Ausgabestelle zur Abgabe an andere Personen abgegeben werden.
    Die Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände sind laut § 5 der Arbeitsschutzverordnung des Bundes ebenso verpflichtet, ihren Angestellten, die nicht im Homeoffice tätig sind, Selbsttests zur Verfügung zu stellen. Eine Liste mit Anbietern ist diesen Dienstanweisungen angefügt und steht online unter: https://t1p.de/Schnelltest-Bezugsquellen.

    9. Sollte aufgrund von hohen Inzidenzzahlen eine nächtliche Ausgangssperre verhängt werden, die aber aufgrund beruflicher Verpflichtungen nicht eingehalten werden kann, muss ein vom Vorgesetzten unterschriebener Berechtigungsschein als Nachweis mit sich geführt werden.

Gruppen und Gremien

  • 1. Ministrantinnen und Ministranten

    Für die Gruppe der Ministrantinnen und Ministranten ist der liturgische Dienst der identitätsstiftende Kern ihres Engagements. Daher sollte dieser Dienst in den gegebenen Rahmenbedingungen ermöglicht werden. Es wurde eine Handreichung in Anlehnung an das Schutzkonzept für Gottesdienste entworfen und um Hinweise aus der Praxis ergänzt. Sie soll eine Hilfestellung für den möglichen Einsatz und die Ausbildung von Ministrantinnen und Ministranten sein. Die Handreichung ist unter https://t1p.de/Ministrantendienst-Corona als Download und unter der Padlet-Adresse https://padlet.com/ksjtrier/x5n5f2h7k0qu abrufbar.

  • 2. Chorarbeit

    Infolge der grundsätzlichen Einschränkungen im Freizeitbereich sowie der geforderten, massiven Verringerung von Kontakten muss die Chorarbeit in unserem Bistum ausgesetzt werden. Dies gilt sowohl für die Proben als auch den Gesang eines Chores im Gottesdienst. Für die Folgezeit werden momentan die existierenden Hygienekonzepte ("Chorproben im Bistum Trier", "Chorisches Singen im Gemeindegottesdienst", "Chöre feiern Gottesdienst", "Geistliche Musiken im Kirchenraum") überarbeitet, um nach dem Lockdown so schnell wie möglich wieder Chorgesang, angepasst an die jeweilige Gefährdungssituation zu ermöglichen. Weitere Hinweise und die jeweiligen Hygienekonzepte finden Sie auch unter https://t1p.de/Kirchenmusik-Corona.

  • 3. Räte und Gremien

    Aufgrund des geringer werdenden Risikos der Infizierung sind Sitzungen von Räten und Gremien nach sorgfältiger Abwägung auch wieder physisch möglich. Wo immer möglich, sind aber Telefon- oder Videokonferenzen zu bevorzugen. Umlaufbeschlüsse mit vorheriger Abfrage von Beratungs- und Diskussionsbedarf sind für alle pfarrlichen und diözesanen Gremien möglich.

    1. Sollte eine Sitzung in physischer Präsenz dennoch unabdingbar sein, erfordert dies eine schriftlich dokumentierte Gefährdungsbeurteilung. Diese finden Sie unter https://t1p.de/GF-Pfarrheime-Corona.

    2. Auf https://t1p.de/Kriterien-Besprechung-Corona finden Sie vom Arbeitsbereich Arbeitsschutz im BGV erstellte Bewertungskriterien für Besprechungsräume, damit vor Ort eigenständig beurteilt werden kann, wo mit wie vielen Personen nötige Besprechungen stattfinden können. Die Verantwortlichkeit liegt beim jeweiligen Veranstalter.

    3. Zusätzlich zur Gefährdungsbeurteilung und zur Beachtung der Abstandsregeln sollen die Teilnehmer/innen einer physisch stattfindenden Sitzung einen Nachweis über Genesung, Impfung oder einen negativen Corona-Test (nicht älter als 24 h) vorlegen.

    4. Zur Nutzung von Anbietern von Videokonferenzen beachten Sie bitte die datenschutzrechtlichen Hinweise unter: https://t1p.de/bistum-tr-mitarbeiterinfo-corona.
    Hauptamtliche in der Pastoral sind angehalten, sich für die neu eingeführte, verbindliche digitale Plattform Google Workspace mit dem Videokonferenzformat Google Meet anzumelden (vgl. dazu den Brief des GV vom 27. November 2020 sowie in dieser Dienstanweisung Teil II. A) 8.).

  • 4. Gruppen und kirchliche Vereine

    Veranstaltungen, auch jene, die im Freien stattfinden können, sind bis auf weiteres auszusetzen. Das gleiche gilt für Veranstaltungen mit geschlossenen Gruppen.

Veranstaltungen, Räume und Organisation

  • 1. Veranstaltungen

    Veranstaltungen, auch jene, die im Freien stattfinden können, sind bis auf weiteres auszusetzen.

    Das gleiche gilt für Veranstaltungen mit geschlossenen Gruppen.

  • 2. Maßnahmen und Veranstaltungen in kleinerem Rahmen

    Maßnahmen und Veranstaltungen in kleinerem Rahmen, insbesondere Treffen von Gruppen und kirchlichen Vereinen, Kirchenführungen, Einkehrtage, werden weiterhin ausgesetzt. (Ausnahmen siehe "Gremien" und "Sakramentenkatechese".)

  • 3. Stornokosten

    Anfallende Stornokosten für einen kirchlichen Veranstalter für Maßnahmen und Veranstaltungen können nicht mehr vom Bistum erstattet werden.

    Es gibt die Möglichkeit, Ausfallklauseln in Verträgen zu verankern, um beiden Seiten (Veranstaltern und Teilnehmern) Sicherheit zu geben. Dies obliegt der Verantwortung und Entscheidungsfreiheit der Vertragspartner unter Einhaltung der jeweiligen rechtlichen Voraussetzungen. Näheres finden sie auf https://padlet.com/ksjtrier/x5n5f2h7k0qu unter den FAQs Punkt 7.3 bis 7.7.

    Ferienfreizeiten, die kurzfristig storniert werden müssen, können jedoch auf Antrag bei der Jugendabteilung (ZB 1.6) trotzdem - gemäß den Richtlinien zum Kirchlichen Jugendplan - bezuschusst werden.

  • 4. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit Übernachtungen

    Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen mit Übernachtungen einschließlich Exerzitien sind laut den derzeit geltenden Landesverordnungen bis auf weiteres ausgesetzt. Im Einzelfall ist vom Veranstalter zu prüfen, ob diese Maßnahmen zur Verringerung der Kontakte auf virtuelle Formate umgestellt oder verschoben werden können.

    Es gibt Bundesländer mit anderen Regelungen. Daher gilt für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bistumsdienst, dass Fort- und Weiterbildungen mit nachgewiesener Dringlichkeit im Ausnahmefall durch den Generalvikar genehmigt werden können. Gleiches gilt für ausgewiesene Schweige- und Einzelexerzitien

  • 5. Pfarrheime, Pfarrbüchereien und weitere kirchliche Orte der Begegnung

    Die Pfarrheime und weitere kirchliche Orte der Begegnung (z.B. offene Jugendeinrichtungen) werden für "gesellige" Veranstaltungen geschlossen.

    Sofern es Absprachen mit den kommunalen Behörden gibt oder sofern es die jeweilige Landesverordnung aufgrund der 7-Tages-Inzidenz ausdrückt, wonach Angebote und Veranstaltungen mit physischer Präsenz zulässig und möglich sind, ist zu prüfen, welche Pfarrheime und weiteren kirchliche Orte der Begegnung für solche Angebote zur Verfügung gestellt werden können. Die üblichen Hygiene- und Abstandsregelungen sind einzuhalten.

    Pfarrbüchereien können bei einer 7-Tages-Inzidenz von unter 100 an mindestens drei aufeinander folgenden Tagen unter Vorlage eines negativen Selbsttests wieder öffnen. Dabei ist darauf zu achten, dass nur eine Person pro 10 qm (Rheinland-Pfalz) zugelassen werden kann.

  • 6. kommunale Corona-Teststationen in kirchlichen Räumen

    Die Kirchengemeinden werden ermutigt, auf die Kommunen zuzugehen und die nicht genutzten Räumlichkeiten, insbesondere Pfarrheime mit großen Sälen, für kommunale Corona-Teststationen oder zu Impfzwecken zur Verfügung zu stellen. Ortskundige Haupt- und Ehrenamtliche können den kommunalen Verantwortlichen bei der Erfüllung ihrer Aufgabe zur Seite stehen.

Arbeits- und Büroorganisation (Auszüge) - Seelsorgeteam und Pfarrbüro

  • 6. Publikumsverkehr

    Der Publikumsverkehr ist unter Einhaltung der Hygieneregeln grundsätzlich wieder möglich. Auf den Fluren und sofern im Büro die Abstandsregeln nicht einzuhalten sind, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Eine regelmäßige Lüftung der Büros alle 30 Minuten für 5 Minuten wird dringlich angeraten.

  • 10. Pfarrbüro

    Sofern die physische Anwesenheit von Pfarrsekretärinnen und Pfarrsekretären im Pfarrbüro nötig ist, kann der Dienst dort wieder aufgenommen werden. Auch der Publikumsverkehr im Pfarrbüro ist unter den Bedingungen der Kontaktbeschränkungen wieder möglich.

"Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

zum bevorstehenden Pfingstfest passen die Kontaktbeschränkungen leider gar nicht. Die Apostelgeschichte berichtet uns das genaue Gegenteil. Die Jüngerinnen und Jünger, die sich nach der Auferstehung hinter verschlossene Türen zurückgezogen hatten, sind durch die Kraft des Heiligen Geistes auf einmal "ganz aus dem Häuschen", gehen auf wildfremde Menschen zu und verstehen sich mit ihnen auf Anhieb. Nähe statt Distanz, angstfrei aufeinander zugehen statt sich ängstlich voneinander fernhalten - das ist die pfingstliche Devise.

Das bleibt für uns zunächst noch eine Sehnsucht, aber zugleich ist es auch Verheißung. Wir müssen stark in der Hoffnung bleiben, damit die Kräfte der Einsamkeit und der Tatenlosigkeit uns nicht überwältigen. Der Heilige Geist wirke in uns, brenne in uns, atme in uns, auf dass wir einander in Gebet, Wort und Tat beistehen und so immer mehr Kirche Jesu Christi werden!

Mit herzlichen Grüßen,

Dr. Ulrich Graf von Plettenberg
Bischöflicher Generalvikar"

Bitte beachten Sie regelmäßig die ständig aktualisierten Hinweise auf der Homepage des Bistums Trier: www.bistum-trier.de/corona und auch die jeweiligen Landesverordnungen für Rheinland-Pfalz bzw. das Saarland.