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Corona-Virus

tages-aktuelle Infos auf der Bistums-Seite: hier


aktuelle Informationen (31.3.2020):

Informationen zum weiteren Vorgehen

Ab sofort und ohne Ausnahme - zunächst mindestens bis zum 30. April 2020 - gelten folgende Dienstanweisungen für die territoriale Seelsorge im Bistum Trier:

(Änderungen gegenüber dem 24. März sind markiert!)

  • 1. Gottesdienstliche Zusammenkünfte sind untersagt!

    Alle gottesdienstlichen Zusammenkünfte (Eucharistiefeiern, Kasualien, Andachten usw.) unterbleiben, sowohl in geschlossenen (auch privaten) Räumen, als auch im Freien (Ausnahme vgl. Nr. 4).

    Für die liturgische Feier der Kar- und Ostertage hat der Bischof eigene Ausführungsbestimmungen erstellt, die einzuhalten sind.

  • 2. Erstkommunion

    Erstkommunionen müssen zunächst bis Ende Mai abgesagt werden. 
    Eine neue Terminfestlegung kann erst nach Beendigung der Krise erfolgen.
    Kommunionkindertreffen, Elternabende, Familientage, ... finden nicht statt.

  • 3. Taufen und Hochzeiten

    Alle Kasualgottesdienste (u.a. Taufen, Trauungen) müssen verschoben werden. Eine neue Terminfestlegung kann erst nach Beendigung der Krise erfolgen. 

  • 4. Beerdigungen / Sterbeämter

    Alle Kasualgottesdienste (u. a. Sterbeämter) müssen verschoben werden. Eine neue Terminfestlegung kann erst nach Beendigung der Krise erfolgen.

    Die Beisetzung auf dem Friedhof ist nicht vom Ansammlungsverbot betroffen. Im Bistum Trier darf sie nur im allerengsten Familienkreis (bis zu fünf Personen, zuzüglich den Bestattern und dem Liturgen/der Liturgin) und entsprechend den örtlichen Vorgaben stattfinden. Auf das Bereitstellen von Weihwasser und Erde am Grab ist zu verzichten.

    Für das Kondolenzgespräch gilt in dieser Ausnahmesituation als Standard das (Video-)Telefonat, verbunden mit dem Hinweis, dass ein persönliches Gespräch so bald als möglich nachgeholt werden kann. Das Gespräch kann stattfinden im Zusammenhang mit der noch ausstehenden Feier der Eucharistie für die verstorbenen Personen.

  • 5. (Sonntags-)Gottesdienst werden stellvertretend gefeiert!

    Selbstverständlich feiern die Priester sonntags und werktags die Hl. Messe für die Gläubigen, weil in dieser Stunde der Not gerade die Feier der Eucharistie unser unvertretbarer Auftrag als Kirche ist, um die Not der Menschen vor Gott zu tragen und ihnen, wenn auch vorerst nur geistlich, nahe zu sein.

    Soweit möglich, sinnvoll (aufgrund der bereits zahlreich vorhandenen Angebote) und gestaltbar soll geprüft werden, ob sich kurzfristig ein Livestream dieser Gottesdienste ermöglichen lässt. Die Möglichkeit von Telefonkonferenzen bietet auch älteren Gläubigen die Möglichkeit der Teilnahme am Gottesdienst (technische Hinweise finden sich ab Ende der Woche auf der Homepage des Bistums).  

    Eine physische Präsenz (körperliche Anwesenheit) von Gläubigen* ist bei diesen Gottesdiensten ausdrücklich nicht gestattet! 

    (*außer Lektor/-in, Küster/-in und Organist/-in bzw. Kantor/-in)

    Die Coronakrise ist ein „gerechter Grund“ zur Zelebration „ohne die Teilnahme wenigstens irgendeines Gläubigen“ gemäß can. 906 CIC.  

    Gottesdienste in geschlossenen klösterlichen Gemeinschaften finden ohne Beteiligung von Gläubigen statt, die nicht Mitglieder der klösterlichen Gemeinschaft sind.

  • 6. Einladung zu Gottesdiensten in den Medien (Internet und Fernsehen)

    Die Sonntagsmesse im Dom wird sonntags um 10:00 Uhr per livestream auf der Homepage des Bistums übertragen.
    Hinweise zu Fernsehgottesdienste (auch innerhalb der Woche) finden Sie ebenfalls auf dieser Internetseite.

    Alle sind eingeladen, zu Hause Gottesdienste, die über die Medien verbreitet werden, mitzufeiern und in dieser Weise auch geistlich zu kommunizieren.

    Die Gläubigen sind von der Erfüllung der Sonntagspflicht befreit. 

    Alternativ eignen sich auch die Gottesdienstvorlagen und Anregungen zum persönlichen Gebet, die von vielen Pastoralteams im örtlichen Pfarrbrief oder auf der homepage publiziert werden.
    Auch im Paulinus erscheinen wöchentlich Vorlagen für Hausgottesdienste und die persönliche Andacht.

  • 7. offene Kirchen

    Die Kirchen sind offen zu halten als Orte des persönlichen Gebetes.

    Soweit möglich sollte hier auch ein Seelsorger/eine Seelsorgerin als Ansprechperson anwesend sein.
    Bitte setzen Sie sich im Zweifelsfall bzgl. der grundsätzlichen Möglichkeit zur Offenhaltung der Kirchen mit der jeweiligen Kommune in Verbindung, da es derzeit im Bistum hierzu unterschiedliche Regelungen gibt.

    Alles unbedingt unter der Beachtung der notwendigen Hygienevorschriften.

  • 8. Glockengeläut um 19:30 Uhr

    Zum Zeichen der Verbundenheit mit allen Menschen und als Aufruf zum Gebet, besonders für die Erkrankten und die Pflegenden, werden jeden Sonntagabend und, wo es personell oder technisch mögich ist, auch an den Werktagen um 19:30 Uhr in allen Kirchen für fünf Minuten die Glocken geläutet. Dazu kann in den Privatwohnungen und Hausern auch eine Kerze im Fenster entzündet werden.

  • 9. Alle Maßnahmen und Veranstaltungen sind ausgesetzt!

    Sämtliche Maßnahmen und Veranstaltungen unterbleiben! 

    Dazu zählen insbesondere Einkehrtage, Exerzitien, gestaltete Kar- und Ostertage, Kommunionkinder- und Firmvorbereitungstreffen, Gremiensitzungen, Treffen von Gruppen und kirchlichen Vereinen, Chorproben, Wallfahrten, Freizeit- und kulturelle Maßnahmen, Schulungen, Veranstaltungen im Rahmen der Seniorenpastoral, Ausstellungen usw.  

    Anfallende Stornokosten für einen kirchlichen Veranstalter werden vom Bistum übernommen.

  • 10. - 11. kirchliche Räume

    10. Die Pfarrbüchereien, Pfarrheime und weitere kirchliche Orte der Begegnung sind geschlossen.

    Auch private Feiern an diesen Orten sind verboten. 

    11. Selbstverständlich sind Anfragen der Kommunen oder anderer staatlicher Stellen (z.B. Katastrophenschutz) auf Zurverfügungstellung von kirchlichen Räumlichkeiten von dieser Regelung ausgenommen. Von Seiten des Bistums besteht die Erwartung, dass diese Kooperation soweit irgendwie möglich unterstützt wird.

  • 12. - 15. Anweisungen für das Seelsorgeteam und weitere kirchliche Mitarbeiter(innen)

    12. Konferenzen von Hauptamtlichen mit physischer Präsenz unterbleiben, außer es besteht unaufschiebbarer dienstlicher Bedarf (z. B. Krisenstäbe) und andere Formen (Telefonkonferenzen) lassen sich nicht realisieren. Hierüber entscheidet der zuständige Vorgesetzte. Im Falle von dennoch nötigen Konferenzen mit physischer Präsenz muss eine Liste der Teilnehmenden geführt werden, damit evtl. Ansteckungswege nachverfolgt werden können.  

    13. Es ist möglichst zu vermeiden, dass ein vollständiges (Pastoral-)team zusammenkommt, da ansonsten im Falle der Infektion eines Mitarbeiters die Ansteckung und/oder Quarantäne des gesamten Teams droht. Die Mitglieder des Teams sollten nicht überschneidend miteinander in Kontakt (auch nicht privat) treten!

    14. Sämtliche Dienstreisen unterbleiben, außer es besteht unaufschiebbarer dienstlicher Bedarf. Hierüber entscheidet der zuständige Vorgesetzte.  

    15. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sind zu verschieben. 

  • 16.a)-d) Gewährleistung der Seelsorge - Erreichbarkeit des Seelsorgeteams

    16. Die Seelsorge ist weiter zu gewährleisten, dies unter Beachtung des angemessenen Eigenschutzes, der in besonderer Weise für ältere Seelsorgerinnen und Seelsorger und für solche mit Vorerkrankungen gilt, da sie zur Risikogruppe der Corona-Erkrankung gehören.

    Dies heißt insbesondere:

    a. Persönliche Krankenbesuche müssen wegen der Gefahr einer Ansteckung der alten und kranken Menschen unterbleiben. Stattdessen halten die Seelsorgerinnen und Seelsorger telefonisch Kontakt.
    Dies betrifft nicht die Hauptamtlichen, die in der Krankenhauspastoral tätig sind. Hierzu sind die Hinweise der Fachabteilung ZB 1.1. Pastorale Grundaufgaben zu beachten.

    b. Das Sakrament der Krankensalbung und der Wegzehrung wird den Schwerkranken und Sterbenden gespendet. Auf die Einhaltung der Hygienevorschriften ist zwingend zu achten. Zur Frage der Schutzmaßnahmen bitte ich die entsprechenden Hinweise vom 30.03.2020 zu beachten.

    c. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind auf jeden Fall telefonisch*, digital verlässlich für die Gläubigen erreichbar.  

    d. Die Seelsorgerinnen und Seelsorger entwickeln für die verschiedenen Zielgruppen kreativ geistliche und diakonische Angebote und veröffentlichen sie in geeigneter Form (Podcast, Homepage usw.).
    Angebote finden Sie unter: https://www.bistum-trier.de/glaube-spiritualitaet/gottesdienst/medial-mitfeiern/

    * Pfarrer Scheinost und Pater Magnus sind - wie die Gemeindereferentinnen - weiterhin telefonisch über ihre Büro- bzw. die Pfarrbüro-Telefonnummern erreichbar. (Im Falle des homeoffice gibt es bei den Gemeindereferentinnen eine Rufumleitung.)

  • 16.e) Gremien und Nachbarschaftshilfe

    Auch wenn es vorerst keine Gremiensitzungen geben kann, sind die Seelsorgerinnen und Seelsorger zusammen mit den gewählten Mandatsträgerinnen und -trägern doch aufgerufen, auf andere Weise auch im diakonischen Bereich zu überlegen, wo gerade jetzt tatkräftige Hilfe nötig und möglich ist (z. B. Nachbarschaftshilfe, Telefonkontakt zu Alleinstehenden und Personen in Quarantäne, Kinderbetreuung usw.). Vernetzungen mit anderen Akteuren, insbesondere mit den Kommunen, sind empfehlenswert. 

    Die konkreten Angebote finden Sie hier oder fragen Sie Ihre SeelsorgerInnen!

     

  • 16.f) Pfarrbüros - Öffnungszeiten OHNE Publikumsverkehr

    Soweit möglich arbeiten die Pfarrsekretärinnen und Pfarrsekretäre im homeoffice.

    Der Publikumsverkehr ist einzustellen.

    (* Was das für unsere Pfarreiengemeinschaft bedeutet, klären wir zeitnah.)