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Winter 2022/23

Energiesparen

Unsere Kirchen werden nicht höher als 6 Grad beheizt!

Aufgrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, der dadurch ausgelösten Krise in der Energieversorgung und den damit verbundenen extremen Kostensteigerungen für Energie, die nach den derzeitigen Prognosen der Bundesregierung und Experten auch für die bevorstehende Heizperiode im Winter weiterhin anhalten wird, haben sich die EU-Mitgliedstaaten auf die Einsparung von Gas verständigt. Ihr Ziel ist es, den Gasverbrauch um 15 Prozent zu senken. Für Deutschland, das über die letzten Jahre besonders abhängig von russischem Gas war, ist es aber angesichts der von Putin künstlich verursachten Gasknappheit notwendig, darüber hinauszugehen. Nach dem derzeitigen Stand muss Deutschland etwa 20 Prozent Gaseinsparung erreichen, um eine Gasmangellage abzuwenden.

Auch wir als Kirchen sind gefordert, Gas einzusparen.

Als Empfehlung zum Energiesparen von Kirchen gibt das Bistum Trier vor: "In der Heizperiode 2022/2023 dürfen pro Pfarreiengemeinschaft bzw. fusionierte Pfarrei maximal 2 Kirchen für Gottesdienste auf Nutztemperatur von 11 Grad beheizt werden. Die Entscheidung, welche Kirchen genutzt werden, ist in Abstimmung der Gremien vor Ort verbindlich festzulegen. Ein ständiger Wechsel der Kirchengebäude ist nicht sinnvoll."

Die Mitglieder des Kirchengemeindeverbandes Bad Hönningen - Rheinbrohl haben auf ihrer letzten Sondersitzung beschlossen, alle Kirchen und Filialkirchen, sowie Kapellen gleichwertig zu behandeln und gleichermaßen für gottesdienstliche Feiern offen zu halten, bei einer Grundtemperatur von höchstens 6 °C.

Diese Regelung gilt ab sofort.

Dabei muss gewährleistet sein, dass die Luftfeuchtigkeit 70 % nicht überschreitet, um Schimmelbildung zu vermeiden. Sollte das trotzdem der Fall sein, muss gegengesteuert werden, gelüftet bzw. geheizt werden.

Für jeden Kirchenraum werden Fleecedecken angeschafft, die vor der gottesdienstlichen Feier ausgegeben werden, um sich zusätzlich zu wärmen.

UND WIR BITTEN SIE, SICH ENTSPRECHEND WARM ANZUZIEHEN!


Des Weiteren wird vom Bistum Trier empfohlen, "auf das Anstrahlen von Kirchen, Kapellen, etc. grundsätzlich zu verzichten".

In Bad Hönningen und Leutesdorf ist dies bereits umgesetzt. Sofern die Kirchlichen Gebäude durch die Kommunen angestrahlt werden, wie in Rheinbrohl und Leubsdorf, wird mit diesen eine entsprechende Absprache getroffen. Ausnahme hiervon kann nur sein, wenn eine Anstrahlung aus Verkehrssicherungsgründen zwingend erforderlich ist, z.B. wenn keine Strahlenbeleuchtung vorhanden ist.