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Gremien unserer Pfarreiengemeinschaft gehen neue Wege.

Wozu ist Kirche da?

Bad Hönningen. "Das gab es bei uns noch nie!" – "Im Verwaltungsrat haben wir uns noch nie über unseren Glauben ausgetauscht. Das hat gutgetan!" – "Der Austausch war ein Gewinn und ist Motivation für die nächsten Schritte!"

Mitglieder der Verwaltungsräte, des Kirchengemeinderates Leutesdorf, des Pfarrgemeinderates Hammerstein und des Pfarreienrates trafen sich auf Einladung des Leitungsteams im Pastoralen Raum Neuwied zu einem Klausurtag (am 7. Mai 2022), um auf Prägungen des persönlichen Glaubens zu schauen, um sich gegenseitig davon zu erzählen, was ihnen heute Kraft und Motivation gibt, sich in dieser Kirche zu engagieren.

Dies war die Grundlage, um sich der Frage zu stellen: "Wozu ist Kirche da?" Die persönlichen Antworten waren vielfältig. Einige Stichworte seien hier genannt: "Es gibt ein MEHR, einen Sinn über das Alltägliche, über das Gewinnstreben hinaus." – "Erfahrung: Gott ist da! Er liebt mich!" – "Gottesbegegnung ermöglichen" – "Gemeinschaft" – "verbindende Rituale" – "die Botschaft weitertragen"

Interessant waren die Rückmeldungen aus den anschließenden Kleingruppen auf die Frage: "Was sind unsere Wünsche für die Weiterentwicklung von Kirche in unserer Pfarreiengemeinschaft / Pfarrgemeinde?" Dabei wurde die Wichtigkeit der inneren Haltung betont, besonders in der Zusammenarbeit innerhalb und im Miteinander der Räte: Ehrlichkeit, Offenheit, authentisch sein, aufeinander zugehen, Lebendigkeit – Alle sind eingeladen!
Für die Weiterentwicklung wurde folgendes Ergebnis festgehalten: "LEBENDIGKEIT" – "Toleranz – ernst nehmen" – "bedingungslose Liebe ausstrahlen, andere erfahren lassen" – "Räume öffnen für Begegnung (mit Gott / untereinander / mit Fremden)" – "von den Menschen ausgehen" – "echte Partizipation" – "ausprobieren – Projekte" – "Rahmenbedingungen schaffen – anpassen an das, was gebraucht wird"

Um ein konkretes Projekt, ein konkretes Thema anzugehen, fehlte an diesem Tag die Zeit. Darum wird es noch vor den Sommerferien einen weiteren halben Tag geben, an dem sich die Gremienvertreter*innen treffen, um verbindlich an den genannten Ergebnissen weiterzuarbeiten. Auch die Rätemitglieder, die am Klausurtag nicht dabei sein konnten, sollen dann einbezogen werden.

(Gem.ref. Regina Schmitz)