Vom Familiengesprächskreis zum Ökumenischen Arbeitskreis

30 Jahre Friedenswanderung

Mit einem ökumenischen Eröffnungsgottesdienst, gehalten von den Pfarrern Christian Scheinost und Christoph Schwaegermann und feierlich mitgestaltet vom Rheinbrohler Singkreis "Intakt" unter der Leitung von Kirchenmusiker Andreas Wies in der Pfarrkirche St. Suitbert Rheinbrohl, begann die diesjährige Friedenswanderung des ökumenischen Arbeitskreises Bad Hönningen/Rheinbrohl/Hammerstein.

In seiner Ansprache erinnerte Pfarrer Scheinost kurz an die Anfänge dieser mittlerweile traditionellen Veranstaltung. Von der Dankbarkeit über lange Jahre des Friedens in der Heimat bis zur heutigen bangen Frage: "Frieden – in unseren Zeiten?" liegen 30 Jahre. Dreißig Jahre aber auch von den ersten zaghaften Anfängen ökumenischer Gemeinsamkeit bis zur heutigen, fast schon selbstverständlichen Zusammenarbeit und Zusammengehörigkeit.

Die Frauengemeinschaften beider Kirchen gaben nach dem Gottesdienst auf dem Kirchvorplatz den ersten spirituellen Impuls. Im Anschluss daran machten sich die Teilnehmer auf den Weg zur Christinenhöhe. Vorher jedoch gab es an der Kolpinghütte ein weiteres Innehalten. Die Kolpingfamilie Rheinbrohl übernahm die Gestaltung dieser Station.

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Anschließend ging es weiter durch einen herbstlich verzauberten Wald zum Friedenskreuz, das vor dreißig Jahren vom Rheinbrohler Familiengesprächskreis errichtet wurde. Die zahlreichen Schilder an seinem Stamm bezeugen die vielen Wanderungen im Laufe der Jahre dorthin und auch die Eiche, die seinerzeit dort als Symbol gepflanzt wurde, hat sich gut entwickelt. Selbstverständlich wurde auch in diesem Jahr ein Schild mit dem Motto und der Jahreszahl am Stamm des Friedenskreuzes angebracht.

Werner Frorath als Vorsitzender des damaligen Familiengesprächskreises und Initiator der Wanderung, hielt einen Rückblick auf die Anfänge und die Weiterentwicklung zum heutigen Ökumenischen Arbeitskreis, den er einige Jahre als dessen Vorsitzender geführt hat. Als kleinen Dank für sein jahrelanges Engagement überreichte ihm die heutige Vorsitzende Margret Eckart ein Buchgeschenk.

Mittlerweile hatte sich die Herbstsonne durch den Nebel gekämpft und wärmte die Friedenswanderer auf ihrem weiteren Weg vorbei am Lampenthaler Hof in Richtung Arienheller, wo schon das Mittagessen, vorbereitet von der Küche des Rheinwaldheimes, auf die Wanderer wartete. Bei strahlendem Sonnenschein in herbstliche Stimmung schmeckte es draußen besonders gut.

Zuvor jedoch hielten beide Pfarrer in der Kapelle des Seniorenheimes einen kurzen Abschlussgottesdienst. Mit den Worten Jesu: "Frieden hinterlasse ich Euch, meinen Frieden gebe ich Euch, einen Frieden, den die Welt nicht geben kann", wurde auch an die Verantwortung jedes Einzelnen appelliert, für den Frieden untereinander Sorge zu tragen.

Ein Dank gilt allen Aktiven, die ihren Beitrag zu dieser Wanderung geleistet haben, sowie den Linzer Friedenswanderern, die ihre Verbundenheit mit dem hiesigen Ökumene-Kreis zum Ausdruck brachten.