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Abschied von

Regine Wald

(Der Bescheid des Bistums Trier lag - nach längerer Vorbereitung - erst am 14.12.2020 vor.)

Abschiedsgruß

"Alles hat seine Zeit …" (Koh.3,1)
… und meine Zeit in der Pfarreiengemeinschaft Bad Hönningen-Rheinbrohl geht nun tatsächlich zu Ende.

Nachdem ich mich vor fast genau einem Jahr schon einmal von Ihnen verabschiedet habe, ist viel Unvorhersehbares und Ungeplantes geschehen und meine Zeit mit Ihnen hat sich so um ein Jahr verlängert. Nun geht dieses für uns alle seltsame Jahr - geprägt mit vielen Einschnitten - zu Ende (und hier möchte ich nur als Beispiel Corona und die Aussetzung der Synodenumsetzung nennen). 

Ich verlasse die Pfarreiengemeinschaft gleichzeitig mit einem lachenden und mit einem weinenden Auge.

Die letzten fast fünfeinhalb Jahre waren für mich eine wertvolle und lehrreiche Zeit. Geprägt wurde sie nicht nur durch die Fülle von Aufgaben, sondern vor allem durch die Begegnung mit Ihnen/Euch. In den letzten Jahren bin ich vielen Menschen begegnet – manchen eher flüchtig, anderen intensiv. Viel Schönes und Bereicherndes ist aus diesen Begegnungen erwachsen, und dafür bin ich sehr dankbar. Auch wenn manche Wege nicht immer leicht waren, durfte ich immer wieder Menschen treffen, die mir Vertrauen schenkten und mit angepackt haben – Menschen, die Zeit und Herzblut investiert haben, um miteinander lebendige Kirche zu sein.

Ich möchte mich herzlich bedanken für alle Begegnungen, die mir geschenkt wurden. Für mich bestätigen sich immer wieder Martin Bubers Worte: "Alles wirkliche Leben ist Begegnung." 

Mein neuer Aufgabenbereich wird bistumsweit in der Umsetzung der Synodenergebnisse und in der Vorbereitung auf die neuen pastoralen Räume liegen und ich bin gespannt auf meine neuen Aufgaben.

Ich wünsche Ihnen/Euch allen, dass die Pfarreiengemeinschaft immer ein Ort des Lebens und des Glaubens sein wird.

Ich glaube fest daran, egal wohin unsere Wege uns führen werden: Gott geht mit und er ist mitten in unserem Leben!

Verabschieden möchte ich mich mit den Worten aus der Bibel, die mir Leitspruch im Leben sind und waren und die ich auch Ihnen/Euch für die Zukunft wünsche:
"Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit." (2 Tim 1,7) 

Auf Wiedersehen und bleiben Sie gesund!
Gemeindereferentin Regine Wald   

  • Zum Abschied von Gemeindereferentin Frau Regine Wald

    Am 13. Dezember vergangenen Jahres wollten wir im Rahmen eines "Adventlichen Impulses" unsere Gemeindereferentin Regine Wald aus der Pfarreiengemeinschaft Bad Hönningen-Rheinbrohl eigentlich verabschieden. Doch es kam anders: Der Vatikan stoppte die bis dahin geplante Pfarreienreform für unser Bistum vorerst. Der Wechsel von Regine Wald ins Leitungsteam der Pfarrei der Zukunft Andernach wurde zunächst "auf Eis gelegt".

    In Zusammenhang mit der weiteren Vorgehensweise im Rahmen der Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode wurde nun entschieden, dass sie vom 1. Januar 2021 mit 100% Beschäftigungsumfang an die Stabstelle zur "Umsetzung der Synodenergebnisse" abgeordnet wird und somit unsere Pfarreiengemeinschaft verlässt.

    Vor einem Jahr schrieb ich und dies möchte es hier nochmals wiederholen:

    Ich kann mich noch gut erinnern, wie sich Frau Wald - damals noch Gemeindeassistentin in Waldbreitbach-Niederbreitbach-Kurtscheid - bei mir im Frühjahr 2015 vorstellte. Der erste
    Eindruck, den ich von ihr gewann, war sehr positiv. Ihre kompetente und zielstrebige Art, ihre Sachlichkeit, gepaart mit Freundlichkeit und einem „Lächeln“ haben mir sehr gefallen. Intuitiv hatte ich sofort den Eindruck, sie ist bestimmt eine Bereicherung für das pastorale Team und die Pfarreiengemeinschaft.

    Der erste Eindruck, den ich von ihr gewonnen hatte, hat nicht getäuscht. Die Zusammenarbeit mit ihr war stets von Fairness und Loyalität, von Ehrlichkeit und einem fundierten Wissen, das sie in die Sprache der Menschen übersetzen konnte, geprägt. Diakonisch-missionarisch war sie nicht erst nach der Synode, sondern von Anfang an unterwegs in der "Flüchtlingsarbeit", in der sie mit großem Verantwortungsbewusstsein und zielorientiert pragmatisch arbeitete, wie auch in der Pfarrcaritas und in der Zusammenarbeit mit den Schulen bei Gottesdiensten und darüber hinaus. Mit einem Blick für das Wesentliche, großem Einfühlungsvermögen und Menschenfreundlichkeit hat sie die Pfarrgemeinderäte und den Pfarreienrat begleitet. Die Erstkommunionvorbereitung war geprägt von theologischer Kompetenz und einer für die Zukunft zielführenden Weiterentwicklung im Blick auf die veränderte Lebens- und Glaubenssituation von Kindern und Eltern. Regine Wald ist eine kompetente pastorale  Mitarbeiterin. Das hat sie immer wieder bewiesen in ihrer Arbeit im Dekanat, im Bistum in der Synodenumsetzung und an der Basis, die Veränderungen in "gut verdauliche Häppchen" zu verpacken.

    Ich danke ihr für ihre begeisternde Mitarbeit in den Gremien, für ihre tatkräftige Hilfe bei Festen, für ihre Kreativität und Ideenreichtum bei der Umsetzung pfarrlicher Projekte.

    Danke, Regine, dass es dich gibt und dass du bei uns warst!

    Du hast "dein Lebenslicht" eingesetzt, um in kalten und in traurigen Zeiten den Menschen Freude zu bringen. Du hast Türen geöffnet und so manchem ein Stück Zuhause geschenkt. Für all das Danke!

    Pastor Christian Scheinost